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Psychologie, 14–17 Jahre — 20 Themen · MyLeoNes™ Kuks

20 Themen in Psychologie für 14–17 Jahre — kein vereinfachter Text für Ältere. In Lehrreihenfolge, jedes ein Deck aus fünf Karten.

Psychologie · 14–17 Jahre

  1. Korrelation ist keine Kausalität

    Zwei Dinge können sich gemeinsam verändern, ohne dass eines das andere verursacht. Die Psychologie muss diesen Unterschied beachten, um Aussagen über Verhalten fair zu prüfen.

  2. Klassische Konditionierung

    Ein zunächst neutrales Signal kann eine emotionale oder körperliche Bedeutung bekommen, wenn es wiederholt mit etwas Wichtigem verbunden wird. So lassen sich manche erlernten Reaktionen erklären, ohne sie als bewusste Entscheidungen zu behandeln.

  3. Die Grenzen des Arbeitsgedächtnisses

    Das Arbeitsgedächtnis ist der kleine mentale Arbeitsplatz, an dem Informationen kurz festgehalten und bearbeitet werden. Seine Grenzen erklären, warum klare Schritte und weniger Ablenkung das Denken erleichtern.

  4. Bestätigungsfehler

    Oft bemerken und erinnern wir Belege, die unsere bestehende Meinung stützen, stärker als Belege dagegen. Wer diese Neigung erkennt, kann besser urteilen, ohne so zu tun, als wäre er völlig neutral.

  5. Operante Konditionierung

    Wie Folgen es wahrscheinlicher oder unwahrscheinlicher machen, dass ein Verhalten wieder auftritt.

  6. Kognitive Dissonanz

    Die unangenehme Spannung zwischen dem, was wir glauben, fühlen und tun, und der Art, wie wir sie verringern.

  7. Der Zuschauereffekt

    Warum Menschen in einer Gruppe manchmal langsamer helfen, besonders wenn die Verantwortung geteilt wirkt.

  8. Die Verfügbarkeitsheuristik

    Warum ein leicht erinnerbares Beispiel häufiger oder wahrscheinlicher wirken kann, als es tatsächlich ist.

  9. Der Placeboeffekt

    Erwartungen können verändern, wie sich jemand fühlt, auch wenn eine Behandlung keinen medizinisch wirksamen Stoff enthält. Der Effekt ist echt, aber das bedeutet nicht, dass jede Krankheit durch Glauben geheilt werden kann.

  10. Der fundamentale Attributionsfehler

    Wenn wir das Verhalten anderer erklären, achten wir oft zu stark auf deren Persönlichkeit und zu wenig auf die Situation. Wer diesen Denkfehler erkennt, kann fairer urteilen, ohne so zu tun, als erklärten Situationen alles.

  11. Der Ankereffekt

    Eine erste Zahl oder Idee kann spätere Schätzungen in ihre Richtung ziehen, selbst wenn sie kaum etwas damit zu tun haben sollte. Wer diesen Effekt kennt, hält eher inne, bevor ein Preis, eine Schätzung oder eine Meinung zum scheinbar natürlichen Ausgangspunkt wird.

  12. Soziales Faulenzen

    Menschen strengen sich in einer Gruppe manchmal weniger an als dann, wenn ihr eigener Beitrag klar sichtbar ist. Das ist nicht unvermeidlich und kein Beweis für einen schlechten Charakter; klare Aufgaben und sichtbare Verantwortung können die Bedingungen verändern.

  13. Selbstwertdienliche Verzerrung

    Erfolg erklären wir oft mit den eigenen Fähigkeiten, Misserfolg dagegen mit den Umständen. Diese Verzerrung kann das Selbstvertrauen schützen, aber auch hilfreiche Erkenntnisse verdecken.

  14. Der Halo-Effekt

    Eine auffällige Eigenschaft kann unser Urteil über einen ganzen Menschen einfärben. Das hilft bei schnellen Eindrücken, kann aber auch ein gutes oder schlechtes Merkmal wie einen Beweis für alles Weitere wirken lassen.

  15. Zirkadiane Rhythmen und Schlaf

    Der Körper besitzt ein ungefähr 24-stündiges Zeitsystem, das Schlaf, Wachheit und Temperatur koordiniert. Licht, Gewohnheiten und Alter können es verschieben; deshalb sind viele Jugendliche spät wach und morgens müde.

  16. Intrinsische und extrinsische Motivation

    Motivation ist keine einzelne Kraft. Wir handeln vielleicht, weil eine Tätigkeit selbst befriedigend ist, weil sie zu einer Belohnung führt oder weil mehrere Gründe zusammenwirken.

  17. Lernen durch Beobachtung

    Wir können Verhaltensweisen lernen, indem wir beobachten, was andere tun und was ihnen dabei passiert.

  18. Mentale Schemata

    Schemata sind mentale Muster, die uns helfen, unser Wissen zu ordnen und typische Abläufe vorherzusagen.

  19. Selbsterfüllende Prophezeiung

    Eine Erwartung kann das Verhalten von Menschen verändern und dadurch manchmal dazu beitragen, dass das erwartete Ergebnis eintritt.

  20. Die Big Five der Persönlichkeit

    Die Big Five beschreiben Persönlichkeit mit fünf breiten Dimensionen, statt Menschen festen Typen zuzuordnen.

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