Theater, 11–13 Jahre — 20 Themen · MyLeoNes™ Kuks
20 Themen in Theater für 11–13 Jahre — kein vereinfachter Text für Ältere. In Lehrreihenfolge, jedes ein Deck aus fünf Karten.
Theater · 11–13 Jahre
Eine Figur entwickeln
Eine Figur ist mehr als ein Kostüm oder ein Name. Schauspieler zeigen, wer jemand ist, durch Entscheidungen, Gefühle, Handlungen und die Art, wie die Figur auf andere reagiert.
Das Ziel einer Figur
Auf der Bühne möchte eine Figur meistens gerade etwas Bestimmtes. Dieses Ziel gibt jedem Satz und jeder Handlung eine Richtung, statt die Darstellung zu einer Reihe zusammenhangloser Bewegungen zu machen.
Konflikt in einer Szene
Konflikt ist die Spannung, die entsteht, wenn das Ziel einer Figur auf ein Hindernis oder ein anderes Ziel trifft. Das muss nicht Schreien bedeuten: Auch Widerspruch, Schweigen und gegensätzliche Bedürfnisse können eine Szene lebendig halten.
Regieanweisungen und Bewegung
Drama erzählt nicht nur mit Worten, sondern auch damit, wo Körper stehen, wann sie sich bewegen und was das Publikum sehen kann. Regieanweisungen verwandeln eine Idee auf der Seite in einen gemeinsamen Raum.
Subtext: Was unter den Worten liegt
Ein Satz kann etwas sagen, während die Figur etwas anderes fühlt oder will. Subtext hilft, diese zweite Ebene zu zeigen, ohne sie zu erklären.
Dramatische Spannung aufbauen
Spannung lässt das Publikum wissen wollen, was als Nächstes passiert. Sie wächst, wenn etwas wichtig ist und das Ergebnis ungewiss bleibt.
Die Stimme ausdrucksvoll einsetzen
Die Stimme eines Schauspielenden vermittelt Bedeutung durch Lautstärke, Tempo, Tonhöhe, Pausen und deutliche Wörter. Es geht nicht nur darum, laut zu sein, sondern passend zum Moment zu sprechen.
Improvisation: annehmen und weiterbauen
Bei der Improvisation entsteht die Szene im Augenblick. Die Spielenden hören zu, nehmen Angebote an und fügen einen hilfreichen nächsten Schritt hinzu.
Dramatische Struktur
Wie sich eine Szene oder ein Stück von einer Ausgangslage zu einem anderen Ende verändert.
Dialog als Handlung
Wie gesprochene Worte etwas bewirken können, statt nur zu berichten, was eine Figur denkt.
Ensemblespiel
Wie Schauspielende durch Wahrnehmen, Unterstützen und Reagieren gemeinsam eine Szene schaffen.
Mit Rückmeldung proben
Wie Schauspielende eine Aufführung testen, erkennen, was das Publikum versteht, und gezielt etwas verändern.
Dramatische Ironie
Wenn das Publikum etwas weiss, das eine Figur nicht weiss
Status im Spiel
Zeigen, wie sich Macht zwischen Figuren verändert
Standbild und Freeze-Frame
Einen Moment mit stillen Körpern sichtbar machen
Körperliches Erzählen
Wie Haltung, Gesten und Bewegung dem Publikum eine Situation ohne gesprochene Worte verständlich machen.
Die vierte Wand
Entscheiden, wie eine Aufführung mit dem Publikum umgeht
Abstand und Raum
Wie Abstand und Position zwischen Spielenden eine Beziehung zeigen können, bevor sie erklärt wird.
Requisiten und Kostüm erzählen die Geschichte
Wie Gegenstände und Kleidung Informationen geben, Entscheidungen schaffen und den Blick des Publikums lenken.
Der dramatische Monolog
Wie eine längere Rede eine Gedanken, Erinnerung oder Entscheidung enthüllen und trotzdem auf Publikum und Handlung wirken kann.
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