Das Universum, ganz nah
Wie groß, wie fern, wie seltsam Wie groß ist der Weltraum? · Das Leben eines Sterns · Schwarze Löcher · Die Milchstraße · Wie wir erkunden · Sind wir allein?.
11 bis 13 Jahre
Was drin ist
Wie groß ist der Weltraum? — Entfernungen zu groß zum Vorstellen
Der Weltraum ist größer, als dein Gehirn ihn sich vorstellen kann — so groß, dass gewöhnliche Zahlen aufgeben. Die Entfernungen zwischen Sternen sind so riesig, dass selbst Licht, das Schnellste überhaupt, Jahre braucht, sie zu überqueren. Um klarzukommen, ließen Astronomen die Kilometer und erfanden ein neues Lineal: das Lichtjahr, die Strecke, die Licht in einem ganzen Jahr zurücklegt, etwa neun Billionen Kilometer.
Das Leben eines Sterns — wie Sterne geboren werden und sterben
Ein Stern ist ein gewaltiger Ball aus glühendem Gas, der in seinem Kern Wasserstoff zusammenpresst, um Licht und Wärme zu machen — und wie Lebewesen haben Sterne eine Lebensgeschichte. Sie werden geboren, leuchten unglaublich lange und gehen schließlich der Brennstoff aus und sterben. Das wirklich Wilde ist, was passiert, wenn die größten vergehen.
Schwarze Löcher — wo nichts entkommt
Ein Schwarzes Loch ist das seltsamste Objekt im ganzen All: ein Ort, wo die Schwerkraft so unglaublich stark geworden ist, dass gar nichts entkommen kann — keine Rakete, kein Planet, nicht einmal das Licht selbst. Dieser letzte Teil ist, warum es schwarz ist. Es ist kein Loch im Boden des Raums; es ist ein Fleck, wo so viel Masse in so wenig Platz gepresst ist, dass die Wirklichkeit sich um es biegt.
Die Milchstraße — unser Zuhause unter den Sternen
Sterne sind nicht zufällig im All verstreut — sie sammeln sich zu gigantischen wirbelnden Städten namens Galaxien, jede mit Hunderten Milliarden davon, von Schwerkraft zusammengehalten. Unsere Galaxie heißt Milchstraße, und alles, was du je am Nachthimmel gesehen hast, lebt in ihr. Und die Milchstraße ist nur eine unter Billionen.
Wie wir erkunden — Teleskope, Rover und Sonden
Der Weltraum ist so feindlich und so fern, dass ihn zu erkunden zum Schwersten gehört, das Menschen je versucht haben. Keine Luft zum Atmen, tödliche Strahlung und Entfernungen, die Jahre brauchen. Also wurden wir brillant clever, mit einem ganzen Werkzeugkasten — von Teleskopen, die nie den Boden verlassen, bis zu Robotern, die ihr ganzes Leben auf anderen Welten verbringen.
Sind wir allein? — die Suche nach Leben da draußen
Es ist die größte Frage, die ein Mensch stellen kann: Gibt es in all dieser Weite noch jemand anderen? Jahrtausende lang war es reine Vorstellung. Aber jetzt, zum ersten Mal in der Geschichte, ist es echte Wissenschaft geworden, mit Teleskopen und Sonden, die wirklich suchen — und die Antwort, egal wie sie ausfällt, wird für immer ändern, wie wir uns selbst sehen.
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