Pausen von Bildschirmen — Wohlbefinden, 4–6 Jahre
Lerne, deinen Augen und deinem Körper eine Pause zu geben, wenn du einen Bildschirm ansiehst oder benutzt.
Wegschauen und bewegen
Ein Bildschirm lässt deine Augen eine Weile nah schauen und hält deinen Körper oft in derselben Haltung. Eine Bildschirmpause bedeutet, in die Ferne zu schauen, zu blinzeln, aufzustehen oder etwas anderes zu tun. Du musst nicht warten, bis sich Augen oder Körper unangenehm anfühlen.
Warum Pausen helfen
Langes Nahschauen kann die Augen müde oder trocken machen, und langes Sitzen kann den Körper steif werden lassen. Pausen helfen, weil Bildschirme die Aufmerksamkeit so stark fesseln, dass wir das Bewegen vergessen. Eine kurze Veränderung gibt Augen und Muskeln eine andere Aufgabe.
Ein kleiner Bildschirmplan
Rui schaut nach dem Mittagessen eine kurze Sendung. Vorher legt er die Fernbedienung zu seinem Vater und entscheidet, was danach kommt: Zeichnen. Als die Sendung endet, schaut er aus dem Fenster, steht auf, streckt die Arme und zeichnet eine Weile, statt ein weiteres Video zu starten.
Nur noch eins
Man denkt leicht, dass ein weiteres Spiel oder Video nur kurz dauert, besonders wenn die Geschichte spannend ist. Der nächste Teil kann dich aber viel länger sitzen und schauen lassen als geplant. Wenn du vorher entscheidest, wann Schluss ist, denkst du leichter an die Pause.
Zu Hause und anderswo
Mach Pausen beim Fernsehen, bei Tabletspielen, Videoanrufen oder einer digitalen Geschichte. Wähle in der Pause etwas in der echten Welt, zum Beispiel Bauen, aus dem Fenster schauen oder zu einem Spielzeug gehen. Ein Erwachsener kann passende Bildschirmzeiten und einen angenehmen Abstand helfen festzulegen.
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