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Konditionalsätze und vorgestellte Situationen — Fremdsprachen, 14–17

Konditionalsätze verbinden eine mögliche oder vorgestellte Bedingung mit ihrer Folge. Die Verbformen zeigen, ob die sprechende Person eine allgemeine Tatsache, eine echte Möglichkeit oder eine eher unwahrscheinliche Alternative meint.

Wenn dies, dann das

Ein Konditionalsatz verbindet eine Situation mit einer anderen: Wenn die Bedingung gilt, wird eine Folge erwartet oder vorgestellt. «If it rains, the match will move indoors» behandelt Regen als möglich. «If I were taller, I would play centre» stellt eine andere, gedachte Lage vor.

Warum die Möglichkeit genauer zeigen?

Menschen denken ständig über Regeln, Pläne und Alternativen nach, aber «Das kann geschehen» ist nicht dasselbe wie «Das ist wahrscheinlich» oder «Das ist nur vorgestellt». Konditionalformen zeigen diesen Unterschied. Sie stammen aus älteren Verbalsystemen und entwickelten sich sprachlich verschieden.

Zwei englische Muster

Für einen möglichen Plan nimm zuerst die Bedingung «If I finish my homework». Ergänze die Folge «I will watch a film»: «If I finish my homework, I will watch a film». Für eine gegenwärtige, eher unwahrscheinliche Idee gilt «If I had more time, I would learn Japanese». Die Verbform zeigt den Unterschied.

Would nach if setzen

Es ist ein nachvollziehbarer Fehler, «If I would have time» zu schreiben, weil would oft im Folgesatz steht und scheinbar «in diesem Fall» bedeutet. Im Standardenglisch steht in einer gewöhnlichen hypothetischen Bedingung meist die Vergangenheitsform: «If I had time, I would help». Beide Teilsätze haben verschiedene Aufgaben.

Pläne, Warnungen und Ratschläge

Konditionalsätze erscheinen, wenn eine Folge von einer Entscheidung oder einem Ereignis abhängt: «If the battery falls below 10%, charge it» oder «If I were you, I would check the address». Sie verbinden Handlung und Folge, ohne jede Folge als sicher darzustellen.

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