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Sagen, wo Dinge sind — Fremdsprachen, 7–10 Jahre

Ortswörter verbinden einen Gegenstand mit seiner Umgebung und helfen beim Finden und Bewegen.

Wörter für eine Position

Wörter wie „in“, „auf“, „unter“, „neben“ und „hinter“ zeigen, wie zwei Dinge zueinander liegen. Sie machen aus „Der Bleistift ist“ eine nützliche Nachricht: „Der Bleistift ist unter dem Buch.“ Andere Sprachen können dafür andere Wörter oder Verbindungen nutzen.

Warum einen Ort beschreiben?

„Die Schlüssel sind da“ reicht nicht, wenn es im Zimmer viele Orte gibt. Menschen brauchten Sprache, um Wege zu erklären, Dinge zu finden und vor einer Stelle zu warnen. Ortswörter lösen das, indem sie eine Sache mit einem sichtbaren oder bekannten Bezugspunkt verbinden.

Den versteckten Bleistift finden

In einem Bild ist ein Bleistift versteckt. Schritt 1: Wähle einen Bezugspunkt, den Stuhl. Schritt 2: Vergleiche die Lage: Der Bleistift ist unter der Sitzfläche, nicht daneben. Schritt 3: Wähle die Ortsphrase. Auf Englisch lautet der Hinweis: „The pencil is under the chair“. Schritt 4: Suche unter dem Stuhl.

Nach dem Bild im Kopf entscheiden

„In“, „auf“ und „an“ können alle wie „dort“ wirken, daher scheint Wort-für-Wort-Übersetzen vernünftig. Doch Sprachen ordnen Raum verschieden: Im Deutschen ist man „im“ Bus, im Englischen aber „on“ the bus. Lerne die Wendung mit ihrem Zusammenhang.

Wegbeschreibungen im echten Leben

Ortswörter brauchst du, um den Platz eines Rucksacks zu erklären, einen Besucher zu führen, einer Schatzkarte zu folgen oder einen Raum zu finden. Sie helfen, weil Zeigen am Telefon oder in einem fremden Land nicht immer möglich ist. Je besser der Bezugspunkt, desto leichter die Suche.

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