Bedingungen: Entscheidungen treffen — Informatik, 11–13 Jahre
Ein Programm kann entscheiden, was es tut, indem es prüft, ob etwas wahr ist. Informatik, 11–13 Jahre.
Ein Programm kann wählen
Eine Bedingung lässt ein Programm verschiedene Wege nehmen. Es prüft eine Frage, etwa „ist die Punktzahl mindestens 10?“, und führt je nach Antwort andere Anweisungen aus.
Warum Entscheidungen nötig sind
Echte Aufgaben haben nicht immer dieselbe Antwort: Ein Spiel muss auf einen Fehlwurf reagieren, und eine Website kann ein leeres Passwort ablehnen. Bedingungen machen daraus klare Entscheidungen.
Eine Eintrittskarte prüfen
Nehmen wir an, eine Eintrittskarte kostet 8 Euro und die Person hat 6. Zuerst vergleicht man 6 mit 8. Die Bedingung „Geld ist mindestens 8“ ist falsch, also zeigt das Programm „2 Euro fehlen“ an.
Der Grenzfehler
Ein häufiger Fehler ist „mehr als 10“, obwohl „10 oder mehr“ gemeint ist. Das ist verständlich, weil wir Grenzen im Alltag oft ungenau ausdrücken; ein Computer unterscheidet 10 aber genau von 11.
Entscheidungen außerhalb des Codes
Bedingungen findet man bei automatischen Türen, Ampeln und Onlineformularen. Jedes System prüft Informationen und reagiert: Es öffnet bei einer nahen Person, zeigt Grün bei Sicherheit oder warnt bei einem leeren Pflichtfeld.
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