Fotosynthese — Naturwissenschaften, 11–13
Grüne Pflanzen nutzen Licht, um aus Wasser und Kohlenstoffdioxid Zucker herzustellen, und geben Sauerstoff ab. So wird verständlich, wie sie einen großen Teil ihrer Nahrung selbst bilden und warum Licht, Blätter und Luft wichtig sind.
Die Idee
Fotosynthese ist der Vorgang, bei dem grüne Pflanzen in ihren Zellen Zucker herstellen. Licht liefert die Energie, um Wasser aus den Wurzeln mit Kohlenstoffdioxid aus der Luft zu verbinden. Die Pflanze nutzt den Zucker zum Wachsen oder speichert ihn; Sauerstoff wird über die Blätter abgegeben.
Warum Pflanzen sie brauchen
Eine Pflanze kann nicht losgehen, um Nahrung zu suchen, und muss sie deshalb am Wuchsort herstellen. Die Fotosynthese löst dieses Problem mit Sonnenlicht und einfachen Stoffen aus Luft und Boden. Sie erklärt auch, warum Pflanzen für viele Lebewesen die erste Nahrungsquelle sind.
Ein Blatt im Sonnenlicht
Stelle eine gesunde Pflanze einen Tag lang ins Licht und bedecke einen Teil eines Blattes mit undurchsichtigem Papier. Beim Stärkenachweis wird der unbedeckte Teil blau-schwarz, der bedeckte nicht. Das Blatt bildete und speicherte Zucker, wo Licht ankam; der Versuch liefert einen Hinweis, zeigt den Vorgang aber nicht direkt.
Der häufige Fehler
Man kann leicht denken, Pflanzen nähmen ihre Nahrung direkt aus dem Boden, weil Wurzeln Wasser und Mineralstoffe aufnehmen. Diese Stoffe sind wichtig, aber der größte Teil der trockenen Pflanzenmasse entsteht aus Kohlenstoffdioxid der Luft. Wurzeln liefern vor allem Wasser und Mineralstoffe; Blätter bauen mit Licht Zucker auf.
Wo es vorkommt
Fotosynthese unterstützt Felder, Wälder und Gärten, indem sie Sonnenlicht in Pflanzenmasse umwandelt. Außerdem gelangt dabei Sauerstoff in die Luft und Kohlenstoffdioxid wird bei Licht entzogen. Landwirte berücksichtigen Licht, Wasser und Pflanzabstände; Pflanzen brauchen aber auch Mineralstoffe und passende Temperaturen.
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