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Wärme wandert von wärmeren zu kälteren Orten — Physik, 7–10 Jahre

Wärme bewegt sich, wenn zwei Dinge unterschiedliche Temperaturen haben. Deshalb kühlt ein heisses Getränk ab, und ein Mantel lässt den Körper langsamer Wärme verlieren.

Wärme breitet sich aus

Wärme ist Energie, die von einem wärmeren zu einem kälteren Ding wandert. Sie kann durch einen Metalllöffel gehen, sich mit der Luft bewegen oder durch unsichtbare Strahlen von der Sonne kommen. Das geht weiter, bis die Temperaturen ähnlicher sind.

Warum kühlt ein heisses Getränk ab?

Man wollte verstehen, warum Essen abkühlt, Räume warm werden und Eis schmilzt. Die Regel lautet nicht, dass Kälte in warme Dinge hineingeht: Wärme verlässt den wärmeren Gegenstand und geht in die kühlere Umgebung. So finden wir Materialien, die Wärme halten oder hinauslassen.

Eine Tasse Tee

Eine Tasse Tee hat 80 °C, der Raum 20 °C. Zuerst verlässt Wärme den Tee und erwärmt die Tasse, die Luft und den Tisch. Dann sinkt die Temperatur: 80 °C, vielleicht 60 °C und danach 40 °C. Sie sinkt nicht weiter, wenn sie etwa 20 °C erreicht.

Kälte ist kein Stoff

Es klingt logisch, dass Kälte in die Hand geht, wenn man einen Eiswürfel hält, weil die Hand kälter wird. Tatsächlich wandert Wärme von der wärmeren Hand zum kälteren Eis. Die Hand verliert Energie, deshalb sinkt ihre Temperatur.

Wärme dort halten, wo sie gebraucht wird

Eine Thermoskanne hat Schichten, die das Hinein- oder Hinauswandern von Wärme bremsen. Deshalb bleiben Suppe länger warm und Wasser länger kühl. Auch Häuser haben Dämmung in Dach und Wänden: Sie erzeugt keine Wärme, sondern verringert ihren Verlust.

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