Schall ist eine Schwingung, die sich durch Stoffe ausbreitet — Sport, 11–13 Jahre
Schall beginnt mit etwas, das schwingt, und erreicht uns durch einen Stoff wie Luft, Wasser oder Metall. Tonhöhe und Lautstärke hängen von verschiedenen Eigenschaften dieser Schwingung ab.
Wie Schall sich ausbreitet
Ein schwingender Gegenstand stößt Teilchen an, die ihrerseits die nächsten anstoßen. So wandert ein Muster weiter, auf das dein Trommelfell reagiert. Schall braucht einen Stoff zur Ausbreitung und kann deshalb nicht durch den leeren Raum zwischen Planeten reisen.
Warum Schwingungen Schall erklären
Man wollte erklären, warum eine gezupfte Saite, eine Trommel und eine Stimme Schall erzeugen können. Bei genauer Beobachtung zeigte sich: Jede Quelle schwingt und bringt den umgebenden Stoff in Bewegung. Deshalb können Astronauten im All ohne Funk oder eine andere Verbindung nicht direkt miteinander sprechen.
Eine Stimmgabel
Eine mit 256 Hz markierte Stimmgabel schwingt nach dem Anschlagen 256-mal pro Sekunde. Dadurch bewegen sich die Luftteilchen daneben in einem wiederholten Muster, das dein Ohr erreicht. Eine Stimmgabel mit 512 Hz schwingt doppelt so oft und erzeugt einen höheren Ton, nicht bloß einen lauteren.
Tonhöhe ist nicht Lautstärke
Oft wird ein hoher Ton als laut bezeichnet, weil beides intensiv wirken kann. Der Irrtum ist verständlich: Schnelle Schwingungen können schrill und auffällig klingen. Die Tonhöhe hängt aber vor allem von der Frequenz ab, die Lautstärke dagegen vor allem von der Größe der Schwingungen.
Schall in der Technik
Mikrofone enthalten ein dünnes Teil, das bei eintreffendem Schall schwingt und diese Bewegung in ein elektrisches Signal umwandelt. Lautsprecher machen das Gegenteil: Ein elektrisches Signal lässt ein Teil schwingen und erzeugt Schall. Ultraschallgeräte nutzen für Menschen unhörbare Schwingungen, um Bilder aus dem Körperinneren zu erzeugen.
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