Medien sicher und ausgewogen nutzen — Medien, 4–6 Jahre
Medien können nützlich sein und Freude machen. Kinder brauchen aber Hilfe bei der Frage, wann, wo und mit wem sie sie nutzen. Wir lernen einfache Gewohnheiten für eine sichere und gute Nutzung.
Medien bewusst nutzen
Medien bewusst zu nutzen bedeutet, darauf zu achten, wie sie auf dich wirken, und dabei sicher zu bleiben. Wähle ein passendes Programm, sitze gut und sag einem Erwachsenen Bescheid, wenn etwas verwirrend, beängstigend oder privat ist.
Warum brauchen wir Grenzen?
Bildschirme und Töne können unsere Aufmerksamkeit lange festhalten, auch wenn Augen, Körper oder Schlaf eine Pause brauchen. Regeln zu Zeit, Inhalten und der Hilfe eines Erwachsenen sind keine Strafen. Sie schaffen Platz für Spielen, Bewegung, Erholung und Menschen in unserer Nähe.
Ein sicherer Medienplan
Nora möchte ein kurzes Tiervideo anschauen. Zuerst bittet sie ihren Vater, gemeinsam eines auszuwählen. Dann setzt sie sich etwas vom Bildschirm entfernt hin und schaut ein Video. Als es endet, erzählt sie ihm davon, schaltet das Gerät aus und geht nach draußen spielen.
„Nur noch eins“ kann viele werden
Wenn ein Video spannend ist, wirkt „noch eins“ ganz natürlich, weil wir wissen wollen, wie es weitergeht. Die nächste Auswahl kann uns aber weiterziehen. Vereinbart vorher, wann Schluss ist, und bitte einen Erwachsenen um Hilfe, wenn das Aufhören schwerfällt.
Medien als Teil des Tages
Medien können dir helfen, ein Lied zu hören, ein fernes Tier zu sehen oder mit Verwandten an einem anderen Ort zu sprechen. Sie sind am besten ein Teil des Tages neben Essen, Schlaf, Bewegung, kreativem Tun und gemeinsamer Zeit. Ein Erwachsener kann bei der Auswahl helfen.
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