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Körperformen — Mathematik, 4–6 Jahre

Manche Formen sind Körper, die man halten, rollen, stapeln oder schieben kann. Mathematik, 4–6 Jahre.

Formen zum Anfassen

Ein Körper nimmt Raum ein und lässt sich halten. Ein Ball ist rund und kann rollen; eine Schachtel hat flache Flächen und kann gestapelt werden; ein Kegel hat eine Spitze und eine runde Grundfläche. Das sind Formen von Gegenständen, nicht nur Zeichnungen.

Warum Körperformen beachten?

Wir müssen Gegenstände auswählen, die sich auf eine bestimmte Weise verhalten. Eine Schachtel eignet sich zum Stapeln und Verstauen, ein Ball zum Rollen und Werfen. Wer Flächen, runde Teile und Spitzen beachtet, kann vorhersagen, was ein Gegenstand tun könnte.

Was kann rollen?

Schau dir einen Würfel, einen Zylinder und einen Ball an. Probiere zuerst den Würfel: Seine flache Fläche bleibt liegen. Probiere den Zylinder: Seine runde Seite rollt in eine Richtung, doch die flachen Enden bremsen ihn. Der Ball rollt dank seiner runden Oberfläche in viele Richtungen.

Ein Bild ist nicht der Körper

Ein Kind nennt ein gezeichnetes Quadrat vielleicht Würfel, weil ein Würfel von einer Seite wie ein Quadrat aussehen kann. Das ist verständlich: Die Zeichnung zeigt nur einen Teil des Körpers. Drehe einen echten Würfel und suche seine anderen Flächen; ein Quadrat hat in der Zeichnung nur eine flache Fläche.

Formen im Alltag

Körperformen erklären viele Alltagsgegenstände. Dosen sind oft Zylinder, deshalb können sie rollen und auf ihren Enden stehen; Pakete sind Schachteln, deshalb lassen sie sich in Reihen stellen. Bauleute, Designer und Menschen beim Packen nutzen diese Eigenschaften.

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