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Bilder und Wörter erzählen gemeinsam — Literatur, 4–6 Jahre

In Bilderbüchern lernen wir durch die Bilder und durch die Wörter. Literatur, 4–6 Jahre.

Zwei Arten zu erzählen

In einem Bilderbuch können die Wörter sagen, dass ein Junge nach Hause geht, während das Bild seinen umgedrehten Regenschirm zeigt. Wir lesen beide Teile zusammen. Das Bild kann ein Detail ergänzen, ein Gefühl zeigen oder einen Hinweis geben.

Warum das Bild genau anschauen?

Wörter können nicht jeden kleinen Hinweis zeigen, besonders in einem Bilderbuch zum gemeinsamen Lesen. Genaues Schauen lässt uns ein verstecktes Spielzeug, das Gesicht einer Figur oder etwas im Hintergrund entdecken. Dann können wir vermuten und auf der nächsten Seite prüfen.

Eine Seite lesen

Nehmen wir an, die Wörter sagen: Der Hund wartete. Im Bild sitzt er neben einer gepackten Tasche, schaut zur Tür und hält einen roten Schal. Wir können vermuten, dass er jemanden erwartet. Die Wörter nennen die Handlung, das Bild liefert Hinweise.

Das Bild ist nicht nur Schmuck

Es ist leicht, nur auf die Wörter zu hören, weil ein Erwachsener sie vorliest. Dann übersehen wir vielleicht die kleine Maus unter dem Tisch oder das Gesicht, das sich verändert, bevor der Text es sagt. Bilder anzuschauen ist eine weitere Art zu lesen.

Zeichen und Gesichter lesen

Außerhalb von Büchern helfen dir Bilder bei einem Verkehrsschild, einer Karte, einem Etikett oder einem Comic. Du achtest auch auf das Gesicht und die Bewegungen eines Freundes, aber ein Hinweis ist kein Beweis. Wörter, Bilder und vorsichtige Fragen ergänzen sich am besten.

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