MyLeoNes™

Pronomen brauchen einen klaren Bezug — Sprache, 11–13 Jahre

Lerne, wie Wörter wie er, es und sie auf etwas zuvor Genanntes verweisen und wie man Rätselraten für Leser vermeidet.

Ein Pronomen verweist auf etwas

Ein Pronomen ist ein kurzes Wort, das für ein Nomen oder eine Nomengruppe steht: er, es, sie oder dieses. Leser müssen erkennen können, worauf es zeigt. Das frühere Wort oder die frühere Wortgruppe ist sein Bezug.

Warum Klarheit wichtig ist

Pronomen vermeiden Wiederholungen: „Maya packte Mayas Tasche“ klingt holprig. Ein Pronomen, das auf zwei Dinge zeigen könnte, schafft aber ein neues Problem. Leser müssen den Gedanken unterbrechen und herausfinden, wen oder was der Verfasser meint.

Den Zweifel beseitigen

Lies: „Leo sagte Sam, dass er gewonnen hatte.“ Wer hat gewonnen? Das Pronomen er kann Leo oder Sam meinen. Wiederhole den Namen: „Leo sagte Sam, dass Leo gewonnen hatte“, oder ändere den Satz: „Nach seinem Sieg sprach Leo mit Sam.“ Nun muss der Leser nicht mehr raten.

Das nächste Wort ist nicht immer der Bezug

Ein verständlicher Fehler ist die Annahme, ein Pronomen meine immer das nächste Nomen. Verfasser setzen den gemeinten Bezug oft zuerst und nennen danach noch ein Nomen: „Als Ana mit Rita sprach, lächelte sie.“ Die Grammatik entscheidet das nicht immer; beide könnten gelächelt haben. Dann hilft nur der Sinn oder eine Umformulierung.

Klare Bezüge im Alltag

Klare Pronomen sind in Gruppenchats, Anleitungen, Geschichten und Nachrichten wichtig. „Leg es dort hin“ funktioniert nur, wenn alle wissen, was es ist und wo dort bedeutet. In einer Sicherheitsnachricht oder einem Teamplan ist es manchmal besser, Gegenstand und Ort zu nennen, auch wenn das mehr Wörter braucht.

Weiter erkunden

Andere Sprachen

MyLeoNes™ wird geladen…