Wörter können sich reimen — Sprache, 4–6 Jahre
Wörter, die sich reimen, haben einen gleichen oder ähnlichen Endklang, zum Beispiel „Haus“ und „Maus“.
Hör auf das Ende der Wörter
Wörter reimen sich, wenn ihre Endlaute zusammenpassen, zum Beispiel „Haus“ und „Maus“. Die ersten Laute können verschieden sein, während der letzte Teil gleich klingt. Einen Reim hört man; die Buchstaben können anders aussehen oder beim Sprechen fehlen.
Warum benutzt man Reime?
Bevor viele Menschen lesen konnten, wurden Lieder und Gedichte durch Sprechen und Erinnern weitergegeben. Ähnliche Klänge machten die nächste Zeile leichter merkbar und verbanden die Wörter. Reime helfen uns noch heute, Laute und den Rhythmus der Sprache zu bemerken.
Einen Reim prüfen
1. Sag „Haus“ langsam und hör auf das Ende. 2. Sag „Maus“ und bemerke, dass es gleich endet. 3. Sag „Ball“; das Ende klingt anders, also reimt es sich nicht auf „Haus“. 4. „Haus“ und „Maus“ reimen sich, weil ihre Endlaute zusammenpassen, obwohl die Anfangslaute verschieden sind.
Beim Reim zählt der Klang, nicht die Schreibweise
Du könntest denken, zwei Wörter reimen sich wegen derselben Buchstaben am Ende, oder nicht wegen einer anderen Schreibweise. Das ist verständlich, wenn man zuerst auf geschriebene Wörter achtet. Sag sie laut: „klein“ und „sein“ reimen sich, obwohl sie verschieden aussehen.
Reime helfen in Liedern und beim Erinnern
Reime hörst du in Liedern, Abzählreimen, Witzen und kurzen Gedichten. Ein passender Endklang kann dir helfen, das nächste Wort zu erraten oder zu behalten, etwa in einem Zähllied. Reime sind nützlich, wenn ein Klangmuster gewollt ist; beim Sprechen braucht man sie nicht immer.
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