Wie Hören funktioniert und Ohren sicher bleiben — Gesundheit, 7–10 Jahre
Die Ohren verwandeln Luftschwingungen in Nachrichten, die das Gehirn verstehen kann. Sehr laute Geräusche können dieses empfindliche System schädigen, deshalb sind Hörgewohnheiten wichtig.
Schall wird zu einer Nachricht
Schall entsteht durch Schwingungen, die sich durch die Luft bewegen. Das Außenohr sammelt sie, das Trommelfell schwingt und winzige Knochen leiten die Bewegung weiter. Im Innenohr wird sie in Nervensignale umgewandelt, die das Gehirn als Töne erkennt.
Warum soll man das Gehör schützen?
Mit dem Gehör verstehst du Sprache, genießt Musik und bemerkst Warnungen wie eine Fahrradklingel. Die schallempfindlichen Zellen im Innenohr sind empfindlich und können durch sehr lauten oder langen Lärm geschädigt werden. Sie zu schützen hilft, auch später klar zu hören.
Eine sicherere Lautstärke wählen
1. Du benutzt Kopfhörer im Bus. 2. Bei voller Lautstärke ist die Musik so laut, dass Menschen in der Nähe sie hören und deine Ohren sich unangenehm anfühlen. 3. Du stellst leiser und machst regelmäßige Ruhepausen. 4. Wenn du jemanden trotzdem nicht sprechen hörst, geh vom Lärm weg oder bitte eine erwachsene Person um Hilfe.
„Es tut nicht weh, also ist es sicher“
Das klingt logisch, weil Schmerzen vor vielen Verletzungen warnen. Doch lauter Schall kann Hörzellen ohne sofortigen Schmerz schädigen, und die Wirkung kann sich ansammeln. Klingeln in den Ohren oder dumpfes Hören nach Lärm sind Zeichen: Geh weg und sag einer erwachsenen Person Bescheid.
Ohren im Alltag schützen
Gehörschutz ist bei Konzerten, Feuerwerk, Sportveranstaltungen, Maschinen und Kopfhörern wichtig. Kapselgehörschutz oder Ohrstöpsel verringern den Schall; Abstand und Ruhepausen verringern ebenfalls die Belastung. Stecke keine Gegenstände oder Wattestäbchen tief in den Gehörgang.
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