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Mit Daten eine begründete Vermutung machen — Daten, 4–6 Jahre

Frühere Beobachtungen können uns helfen, vorsichtig zu vermuten, was als Nächstes passieren könnte. Daten geben einen Hinweis, aber keine Garantie, weil die nächste Situation anders sein kann.

Gestern nutzen, um morgen zu vermuten

Wenn wir bemerken, was mehrmals passiert ist, können wir damit vorsichtig vermuten, was als Nächstes passieren könnte. War der Himmel diese Woche jeden Nachmittag wolkig, vermuten wir vielleicht, dass er morgen auch wolkig sein könnte. Eine Vorhersage stützt sich auf Beobachtungen.

Warum eine Vorhersage machen?

Eine Vorhersage hilft, wenn wir uns vorbereiten müssen, bevor wir genau wissen, was passiert. Menschen beobachteten früher wiederholte Ereignisse, um zu entscheiden, wann sie säen, reisen oder einen Schutz mitnehmen sollten. Daten sind besser als ein grundloser Tipp, verhindern aber nicht jede Überraschung.

Beispiel: der Spielplatz

Vier Tage lang prüfen wir den Spielplatz mittags: offen, offen, nass, offen. An 3 von 4 Tagen war er offen. Für den fünften Tag vermuten wir „wahrscheinlich offen“ und nehmen den Ball mit. Danach prüfen wir, was wirklich passiert ist, und ergänzen die neue Beobachtung.

Der naheliegende Fehler

Es ist verlockend zu glauben, dass eine Vorhersage eintreffen muss, besonders wenn ein Muster mehrmals gleich war. Daten beschreiben aber die Vergangenheit, während eine Vorhersage die Zukunft betrifft. Wetter, Menschen und Dinge können sich ändern, deshalb kann auch eine gute Vorhersage falsch sein.

Wo es nützlich ist

Kleine Vorhersagen helfen uns zu entscheiden, ob wir einen Mantel brauchen, ob Obst reif ist oder wann ein Bus kommen könnte. Auch Bauern, Wissenschaftler und Sportmannschaften untersuchen frühere Daten, bevor sie planen. Gute Beobachtungen verbessern Vorhersagen, aber danach muss man prüfen, was wirklich passiert.

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