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Eingabe und Ausgabe — Informatik, 11–13 Jahre

Wie ein Computer Informationen erhält und ein Ergebnis zurückgibt. Informatik, 11–13 Jahre.

Ein Gespräch mit einer Maschine

Ein Computer arbeitet nicht einfach von allein: Er erhält Eingaben und erzeugt Ausgaben. Ein Tastendruck, eine Mikrofonaufnahme oder eine Berührung sind Eingaben; ein Bild, ein Ton oder eine gedruckte Antwort sind Ausgaben. Viele Programme wiederholen: empfangen, verarbeiten und antworten.

Das Problem, das es löst

Eine Maschine kann schnell rechnen, aber sie weiß nicht von selbst, was jemand möchte oder wie sie das Ergebnis zeigen soll. Deshalb trennen Entwickler die Außenwelt vom Programm: Eingaben bringen Informationen hinein, Ausgaben machen die Antwort verständlich. So dienen Computer nicht nur zum Rechnen, sondern auch zur Kommunikation.

Ein Temperaturumrechner

Nehmen wir ein Programm, das Celsius in Fahrenheit umrechnet. Zuerst gibt die Person 20 °C ein. Dann multipliziert das Programm 20 mit 9/5 und erhält 36; danach addiert es 32 und erhält 68. Schließlich zeigt der Bildschirm „20 °C = 68 °F“. Tasten und Zahl sind Eingaben, der Satz ist eine Ausgabe.

Der Bildschirm ist nicht das ganze Programm

Man nennt leicht alles, was man sieht, „den Computer“, weil der Bildschirm auffällt. Ein Programm kann aber Ton, Bewegung oder einen Sensorwert empfangen, ohne ihn sofort anzuzeigen. Es kann auch durch eine Vibration oder einen Motor etwas ausgeben. Frage deshalb: Was kam hinein, und was kam heraus?

Schnittstellen überall

Wenn du ein Ticket scannst, empfängt das Lesegerät einen Code und das Tor gibt ein Licht oder einen Ton aus. Eine Fitnessuhr empfängt Bewegungen und zeigt Schritte oder eine Warnung. Wer in Eingaben und Ausgaben denkt, versteht Reaktionen von Geräten besser und wählt beim Bauen den passenden Sensor oder Schalter.

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