Bildschirme brauchen Pausen — Informatik, 4–6
Kurze Pausen helfen dir, einen Bildschirm bequem zu nutzen und deine Umgebung wahrzunehmen.
Schau manchmal in die Ferne
Bei einem Bildschirm schaust du eine Weile auf eine nahe, helle Stelle. Deine Augen und dein Körper brauchen auch andere Entfernungen und Bewegung. Eine Bildschirmpause bedeutet: aufhören, in die Ferne schauen, sich strecken oder gehen und dann entscheiden, ob du weitermachst.
Warum eine Pause machen?
Ein Kind, das weiterschaut, bemerkt vielleicht nicht die müden Augen, den steifen Nacken oder dass es lange stillgesessen hat. Das Problem ist nicht, dass Bildschirme immer schlecht sind; eine einzige Tätigkeit kann nur zu viel Zeit einnehmen. Pausen schaffen Zeit für Bewegung, Gespräch, Ruhe und Spiel.
Ein einfacher Bildschirmplan
Du beginnst um 10:00 eine Zeichnung. Um 10:15 speicherst du sie und legst das Gerät weg. Du stehst auf, schaust aus dem Fenster und trinkst einige Minuten Wasser. Danach kannst du wählen: weiterzeichnen oder etwas ohne Bildschirm machen.
Warte nicht, bis es wehtut
Es kann vernünftig wirken, weiterzumachen, bis Augen oder Körper unangenehm werden, weil das Spiel oder der Film noch nicht zu Ende ist. Müdigkeit ist aber ein leiser Hinweis und keine Ziellinie. Plane die Pause ein, statt erst auf Beschwerden zu warten.
Pausen gehören zum Alltag
Diese Gewohnheit passt zu Tablet, Fernseher, Computer oder Telefon. Eine Pause kann Trinken, ein Haustier füttern, Bauen mit Klötzen oder Hinausschauen bedeuten. Eine erwachsene Person kann dir helfen, einen passenden Rhythmus für Gerät, Tätigkeit und Tag zu finden.
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