Wie Animation Bewegung erzeugt — Informatik, 4–6 Jahre
Viele schnell gezeigte Einzelbilder können eine Figur scheinbar bewegen lassen. Informatik, 4–6 Jahre.
Bilder, die sich verändern
Eine Animation zeigt eine Reihe von Einzelbildern nacheinander. In jedem Bild verändert sich etwas ein wenig, zum Beispiel die Höhe eines Balls. Werden die Bilder schnell gewechselt, verbinden Augen und Gehirn sie zu einer Bewegung.
Warum viele Bilder machen?
Ein einzelnes Bild kann eine ganze Handlung nicht zeigen, etwa eine winkende Person. Deshalb verwendeten Menschen Reihen von Zeichnungen und Fotos, um Veränderung und Bewegung darzustellen. Computer können die Bilder leicht ordnen und mit einer gewählten Geschwindigkeit zeigen.
Einen springenden Ball machen
Zeichne vier Bilder: Der Ball ist oben, halb auf dem Weg nach unten, auf dem Boden und halb auf dem Weg nach oben. Ordne sie so. Zeige jedes Bild kurz und wiederhole die vier Bilder. Der Ball scheint zu springen, obwohl jedes Bild stillsteht.
Ein zu großer Sprung
Ein häufiger Fehler ist, einen Gegenstand zwischen zwei Bildern weit zu verschieben. Das ist verständlich, weil weniger Zeichnungen weniger Zeit brauchen. Dann scheint der Gegenstand aber zu springen oder zu verschwinden, statt sich ruhig zu bewegen. Kleine Veränderungen sind meist leichter zu verfolgen.
Wo Animation vorkommt
Animationen gibt es in Zeichentrickfilmen, Spielen und kurzen Erklärungen. Sie können zeigen, wie ein Samen aufgeht, ein Auto abbiegt oder eine Figur geht. Das hilft, wenn eine Bewegung in einem echten Augenblick schwer zu sehen ist, ersetzt aber nicht jede echte Vorführung.
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