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Entscheidungen in Programmen — Informatik, 7–10 Jahre

Programme müssen oft zwischen Handlungen wählen. Eine Bedingung wie „wenn die Tür offen ist“ lässt ein Programm auf das reagieren, was es vorfindet, statt immer dasselbe zu tun.

Wenn dies, dann das

Eine Entscheidung in einem Programm prüft eine Bedingung und wählt eine Handlung. Zum Beispiel: Wenn der Lichtsensor Dunkelheit meldet, schalte die Lampe ein, sonst aus. So kann ein Programm verschiedene Wege nehmen.

Warum treffen Programme Entscheidungen?

Die Welt bietet einem Programm nicht immer dieselbe Situation. Ein Spiel muss anders reagieren, wenn jemand gewinnt oder verliert, und ein Roboter, wenn sein Weg versperrt ist. Bedingungen verbinden Information mit einer passenden Handlung.

Beispiel: Entscheidung bei Regen

Stell dir ein Programm vor, das bei der Kleiderwahl hilft. Schritt 1: Prüfe, ob Regen vorhergesagt ist. Schritt 2: Wenn ja, wähle Regenmantel und Stiefel. Schritt 3: Wenn nein, wähle Jacke und Turnschuhe. Eine Frage führt zu zwei Ergebnissen.

Die Falle: den anderen Fall vergessen

Oft schreibt man auf, was bei einer wahren Bedingung passiert, und vergisst den anderen Fall. Das ist verständlich, weil wir meist an das Erwartete denken. Ein Programm braucht auch dort eine sichere Wahl, sonst bleibt es verwirrend stehen.

Wo kommt das vor?

Ein Aufzug prüft, welche Etastentaste gedrückt wurde, ein Thermostat, ob ein Raum zu kalt ist, und ein Spiel, ob eine Figur eine Münze berührt hat. Das sind Entscheidungen auf Grundlage von Informationen.

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