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Säuren, Basen und pH — Chemie, 11–13 Jahre

Die pH-Skala vergleicht, wie sauer oder alkalisch eine Lösung ist. Indikatoren machen diesen unsichtbaren Unterschied durch Farben sichtbar.

Eine Skala für Lösungen

Manche Lösungen sind sauer, etwa Zitronensaft, andere alkalisch, etwa Seifenwasser. Die pH-Skala beschreibt diesen Unterschied: Kleine Zahlen bedeuten stärker sauer, große stärker alkalisch, und 7 ist bei Raumtemperatur neutral. Indikatoren zeigen den Bereich durch einen Farbwechsel.

Warum den pH-Wert messen?

Schmecken oder Berühren ist zum Vergleichen von Chemikalien unsicher und unzuverlässig. Eine pH-Messung liefert einen sichereren Hinweis darauf, wie eine Lösung mit Stoffen oder Lebewesen reagieren kann. Das ist für Böden, Schwimmbäder, Medikamente und Körperflüssigkeiten wichtig.

Drei Flüssigkeiten testen

Gib Universalindikator zu Zitronensaft, reinem Wasser und Seifenwasser. Der Zitronensaft wird rotorange, etwa pH 2; reines Wasser wird grün, ungefähr pH 7; Seifenwasser wird blauviolett, ungefähr pH 10. Das sind Schätzwerte, keine exakten Messungen.

Der pH-Wert ist keine Gefahrenskala

Es liegt nahe zu denken, ein niedrigerer pH-Wert bedeute immer einen gefährlicheren Stoff. Der pH-Wert zeigt aber nur Säuregrad oder Alkalität; die Gefahr hängt auch von Konzentration, Menge, Temperatur und Wirkung ab. Eine verdünnte Säure kann sicherer sein als eine konzentrierte.

Gleichgewichte erhalten

In Schwimmbädern wird der pH-Wert geprüft, damit das Wasser angenehm ist und Desinfektionsmittel richtig wirken. Bauern testen den Boden, weil Pflanzen Nährstoffe in sauren und alkalischen Böden unterschiedlich aufnehmen. Auch Kläranlagen stellen den pH-Wert ein, bevor gereinigtes Wasser zurückgegeben wird.

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