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Wie Seife Fett entfernt — Chemie, 7–10 Jahre

Wasser allein läuft über fettigen Schmutz hinweg, ohne sich mit ihm zu mischen. Seife hat ein Ende, das mit Wasser wechselwirkt, und ein anderes, das an Fett haftet; Reiben und Spülen tragen den Schmutz fort.

Seife lässt Fett mit Wasser wandern

Fett mischt sich nicht mit Wasser, daher entfernt ein Spritzer es kaum. Seifenmoleküle können mit einem Teil am Fett und mit dem anderen am Wasser haften. So teilen sie Fett in kleine Tröpfchen, die Wasser fortspült.

Warum wäscht man mit Seife?

Man stellte fest, dass Wasser öligen Schmutz von Haut, Kleidung und Geschirr schlecht entfernt. Seife wird schon sehr lange hergestellt, doch die Chemie erklärte ihre Wirkung: Sie hilft zwei Stoffen, die sich sonst meiden, Wasser und Fett, zusammenzuwirken.

Ein Test beim Geschirrspülen

Gib je einen Teelöffel Speiseöl in zwei Becher. Fülle warmes Wasser in beide und gib nur in einen einen Tropfen Spülmittel. Nach dem Rühren zerfällt das Öl im Seifenbecher in kleine Tröpfchen und bleibt länger verteilt, sodass es sich besser abspülen lässt.

Blasen erledigen nicht die ganze Arbeit

Es ist verständlich zu denken, mehr Schaum bedeute mehr Sauberkeit, weil man Schaum gut sieht. Blasen zeigen aber vor allem, dass Seife vorhanden ist; sie messen nicht den entfernten Schmutz. Der Kontakt mit Fett, Reiben und Spülen sind entscheidend.

Hände und Geschirr reinigen

Dieselbe Chemie hilft beim Waschen fettiger Teller, öliger Hände und mancher Flecken aus Kleidung. Händewaschen entfernt zusammen mit Schmutz auch Mikroben, besonders wenn man alle Stellen reibt und spült. Seife entfernt nicht jeden Fleck; auch Material und Fleck spielen eine Rolle.

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