MyLeoNes™

Kunststoffe sind lange Ketten — Chemie, 7–10 Jahre

Viele Kunststoffe sind Polymere: sehr lange Moleküle, die aus vielen kleinen, sich wiederholenden Teilen bestehen. Ihre Kettenstruktur kann sie leicht, biegsam oder stabil machen, bedeutet aber auch, dass sich viele in der Natur langsam zersetzen.

Ein kettenartiges Molekül

Ein Polymer ist ein sehr langes Molekül, das aus vielen kleineren, hintereinander verbundenen Teilen besteht. Stell dir eine Kette aus vielen ähnlichen Perlen vor, obwohl ein echtes Polymer viel zu klein zum Sehen ist. Andere Teile oder Verbindungen können das Verhalten des Stoffes verändern.

Warum lange Ketten herstellen?

Natürliche Stoffe besitzen nicht immer die benötigte Kombination aus Stabilität, Leichtigkeit und Biegsamkeit. Lange Ketten ermöglichen es Chemikern, Stoffe für bestimmte Aufgaben zu entwickeln. Das Problem: Ein nützlicher Gegenstand kann nach dem Wegwerfen sehr lange als Abfall bestehen bleiben.

Vom kleinen Teil zur Kette

Angenommen, ein wiederholtes Teil hat eine Masse von 28 Einheiten. Eine kurze Kette aus 100 solchen Teilen hat ungefähr 2.800 Einheiten, wenn man die kleine Veränderung durch das Verbinden ignoriert. Viele solcher Verbindungen ergeben einen Stoff mit anderen Eigenschaften als ein einzelnes Teil.

Nicht alle Polymere sind Kunststoffe

Es ist verständlich, Polymere mit Tüten zu verbinden, weil viele alltägliche Kunststoffe Polymere sind. Polymer bedeutet aber eine lange Kette aus wiederholten Teilen, nicht einen bestimmten Stoff. Auch Wolle, Baumwolle und Naturkautschuk enthalten Polymere; sie können aus Lebewesen oder Fabriken stammen.

In Kleidung und Verpackungen

Polyesterkleidung, Nylonschnüre und viele Lebensmittelverpackungen bestehen aus Polymeren. Ihre langen Ketten können Fasern stabil, Flaschen leicht und Folien biegsam machen. Beim Auswählen oder Wegwerfen solcher Dinge gilt: Nützliche Eigenschaften bedeuten nicht automatisch, dass der Stoff leicht zu recyceln ist.

Weiter erkunden

Andere Sprachen

MyLeoNes™ wird geladen…