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Was Feuer braucht — Chemie, 7–10

Feuer ist eine schnelle chemische Veränderung und braucht Brennstoff, Sauerstoff und genügend Wärme. Entfernt man eines davon, erlischt die Flamme. Deshalb ist diese Idee beim Anzünden und für die Sicherheit wichtig.

Das Feuerdreieck

Eine Flamme brennt nur weiter, wenn drei Dinge zusammentreffen: etwas Brennbares, Sauerstoff aus der Luft und genügend Wärme. Sie heißen Brennstoff, Sauerstoff und Wärme. Feuer zeigt eine schnelle Veränderung, bei der Wärme und oft auch Licht freiwerden.

Warum geht eine Kerze aus?

Man wollte erklären, warum ein Feuer aufhört, nicht nur, warum es beginnt. Beim Abdecken einer Flamme zeigte sich, dass sie etwas aus der Luft verbraucht. Aus solchen Versuchen entstand die Regel mit drei Bestandteilen; sie erklärt auch Feuerdecken und Deckel.

Eine Kerze löschen

Zünde eine Kerze an und stülpe ein Glas darüber, ohne die Flamme zu berühren. Zuerst brennt sie, weil Wachsdampf, Sauerstoff und Wärme vorhanden sind. Die Flamme verbraucht den Sauerstoff im Glas; wenn zu wenig übrig ist, wird sie kleiner und erlischt. Das Wachs verschwand nicht, sondern wurde zu Gasen und Ruß.

Feuer ist nicht nur Wärme

Es ist verständlich zu denken, zusätzliche Wärme mache ein Feuer immer stärker, denn ein kaltes Streichholz brennt nicht. Wärme ist aber nur eine Seite des Dreiecks. Ohne Brennstoff oder Sauerstoff hält mehr Wärme die Veränderung nicht aufrecht und erwärmt nur die Umgebung.

Kochen und Brandschutz

Ein Herd liefert einem Brennstoff Wärme oder nutzt Strom, damit sich Nahrung verändert. Feuerwehrleute stoppen Brände, indem sie eine Seite des Dreiecks entfernen: Wasser kühlt, eine Decke hält Sauerstoff ab und das Entfernen trockener Pflanzen beseitigt Brennstoff. Probiere Feuer niemals allein aus; tu es mit einem Erwachsenen und beachte örtliche Sicherheitsregeln.

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