MyLeoNes™

In Stoffen gespeicherte Energie — Chemie, 7–10 Jahre

Manche Stoffe können bei einer Veränderung Energie abgeben, andere nehmen dabei Energie auf. Das erklärt, warum Nahrung den Körper antreibt und eine Batterie eine Taschenlampe mit Energie versorgen kann.

Stoffe können Energie speichern

Ein Stoff besteht nicht nur aus Materie; in der Anordnung seiner winzigen Teile kann auch Energie gespeichert sein. Wenn sich der Stoff verändert, kann ein Teil dieser Energie als Wärme, Licht oder Bewegung freiwerden. Nahrung und Brennstoffe sind bekannte Beispiele.

Warum erwärmen manche Veränderungen?

Man musste mehr erklären als nur die neuen Stoffe, die bei einer Veränderung entstehen. Man bemerkte auch, dass manche Veränderungen die Umgebung erwärmen, während andere Dinge abkühlen oder zuerst erwärmt werden müssen. Energie hilft, diese Wirkungen vorherzusagen.

Ein Handwärmer

Ein Handwärmer enthält Eisenpulver, Wasser und Luft in einem Beutel. Öffnet man ihn, erreicht Sauerstoff aus der Luft das Eisen; es verändert sich langsam und der Beutel wird warm. Die Wärme ist Energie aus dieser chemischen Veränderung, nicht Wärme aus dem Nichts.

Energie ist kein Stoff

Man kann sich Energie leicht als Flüssigkeit vorstellen, die in Nahrung oder einer Batterie steckt und herausfließt. Dieses Bild hilft beim Sprechen, aber Energie ist kein zusätzlicher Stoff, den man herausholen kann. Sie beschreibt, was Bewegung, Erwärmung, Licht oder andere Veränderungen bewirken kann.

Nahrung, Batterien und Brennstoffe

Der Körper verändert Nahrung und nutzt einen Teil der frei werdenden Energie für Bewegung und Wärme. Eine Batterie verändert Stoffe und treibt dadurch elektrische Ladungen durch einen Stromkreis. Brennstoff kann ein Auto antreiben oder ein Haus heizen, erzeugt beim Verbrennen aber auch Abgase.

Weiter erkunden

Andere Sprachen

MyLeoNes™ wird geladen…