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Mitose: genetisch gleiche Zellen herstellen — Biologie, 14–17 Jahre

Mitose ist der Prozess der Zellteilung für Wachstum, Reparatur und Ersatz. Eine Mutterzelle kopiert ihre DNA und teilt sich so, dass beide Tochterzellen übereinstimmende genetische Informationen erhalten.

Was die Mitose bewirkt

Vor der Teilung kopiert eine Zelle jedes DNA-Molekül, sodass zwei übereinstimmende Sätze vorhanden sind. Dann trennt sie die kopierten Chromosomen und teilt ihr Zellplasma, wodurch zwei Zellen entstehen. Jede Tochterzelle besitzt normalerweise dieselbe Chromosomenzahl und dieselben genetischen Anweisungen wie die ursprüngliche Zelle.

Warum Mitose nötig ist

Ein wachsender Körper braucht mehr Zellen, und beschädigte Gewebe brauchen Ersatz. Mitose löst beide Probleme, indem sie die Zellinformationen gleich hält: Eine Hautzelle wird durch eine andere Hautzelle ersetzt und nicht durch einen zufälligen genetischen Satz. Außerdem können sich viele Einzeller damit vermehren.

Beispiel: Eine Schnittwunde heilt

Nehmen wir an, eine Hautzelle besitzt 46 Chromosomen. Zuerst kopiert sie ihre DNA, sodass von jedem Chromosom zwei Versionen vorhanden sind. Dann bewegen sich die Kopien zu entgegengesetzten Zellseiten. Schließlich teilt sich die Zelle und bildet zwei neue Hautzellen mit je 46 Chromosomen und übereinstimmenden Anweisungen.

Irrtum: DNA-Kopieren verdoppelt die Chromosomenzahl

Der Irrtum ist verständlich, weil ein kopiertes Chromosom eine Zeit lang wie zwei verbundene Chromosomen aussieht, oft als X gezeichnet. Die Chromosomenzahl zählt jedoch die verbundenen Einheiten, nicht einzelne DNA-Stränge. Nach dem Kopieren enthält die Zelle doppelt so viel DNA, aber bis zur Trennung dieselbe Chromosomenzahl.

Wo Mitose vorkommt

Mitose läuft ab, wenn sich eine Hautverletzung schließt, ein Mensch wächst oder sich die Darmauskleidung erneuert. Krebs kann entstehen, wenn sich Zellen wiederholt ohne die normalen Kontrollen teilen. Das Verständnis der Mitose erklärt sowohl gewöhnliche Heilung als auch das Wachstum mancher Tumoren.

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