Wie Pflanzen Nahrung herstellen — Biologie, 7–10 Jahre
Grüne Blätter nutzen Licht, um aus Wasser und Kohlenstoffdioxid Zucker herzustellen. So gewinnt die Pflanze einen großen Teil ihrer Nahrung.
Blätter sind kleine Nahrungsfabriken
Eine grüne Pflanze isst kein Brot und trinkt keinen Saft, um Nahrung zu bekommen. Ihre Blätter nutzen Lichtenergie, um Wasser aus den Wurzeln und Kohlenstoffdioxid aus der Luft zu Zucker zu verbinden. Der Zucker liefert Energie und Baustoffe zum Wachsen; außerdem wird Sauerstoff an die Luft abgegeben.
Warum brauchen Blätter Licht?
Eine Pflanze kann Wasser und Luft aufnehmen, aber daraus wird nicht von selbst Nahrung. Licht liefert die Energie für diese Veränderung. Deshalb kann eine Pflanze im Dunkeln eine Weile von gespeicherter Nahrung leben, wird aber blass und schwach, wenn dieser Vorrat kleiner wird.
Ein einfacher Pflanzentest
Bedecke ein Blatt einer Topfpflanze mit dunklem Papier und lasse ein anderes Blatt frei. Stelle die Pflanze zwei Tage ins Tageslicht und nimm dann das Papier ab. Das bedeckte Blatt bekam Wasser und Luft, aber wenig Licht; das andere bekam alles drei. Der Unterschied zeigt, dass Licht zur Nahrungsherstellung nötig ist.
Der Irrtum, dass Pflanzen essen
Weil wir Zucker und Stärke „Nahrung“ nennen, liegt der Gedanke nahe, dass eine Pflanze Nahrung durch die Wurzeln aufnimmt. Wurzeln nehmen vor allem Wasser und Mineralstoffe auf, während Blätter mit Licht und Luft Zucker herstellen. Mineralstoffe aus dem Boden braucht die Pflanze ebenfalls, aber sie helfen vor allem beim Wachsen und liefern nicht die Hauptenergie.
Warum Pflanzen für uns wichtig sind
Pflanzen stellen ihre eigene Nahrung her, versorgen aber auch viele andere Lebewesen. Menschen essen Pflanzen direkt, und Tiere fressen Pflanzen oder Tiere, die Pflanzen gefressen haben. Wachsende Pflanzen tragen außerdem zum Sauerstoff in der Luft bei und liefern Holz, Baumwolle und Früchte. Deshalb sind gesunde Pflanzen weit über einen Garten hinaus wichtig.
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