Die Mondphasen — Astronomie, 7–10 Jahre
Der Mond ändert seine Form nicht wirklich von Woche zu Woche. Wir sehen unterschiedlich große Teile seiner sonnenbeleuchteten Hälfte, während er die Erde umkreist.
Die beleuchtete Hälfte sehen
Der Mond leuchtet, weil er Sonnenlicht zurückwirft; eigenes Licht erzeugt er nicht. Zu jedem Zeitpunkt ist eine Hälfte des Mondes von der Sonne beleuchtet. Von der Erde aus sehen wir verschieden große Teile dieser hellen Hälfte: rund, halb oder als schmale Sichel.
Warum scheint sich der Mond zu verändern?
Die Menschen brauchten eine Möglichkeit, die Zeit zu verfolgen, bevor Uhren und Kalender verbreitet waren. Der wiederkehrende Mondzyklus ist leicht zu beobachten und dauert ungefähr einen Monat. Er erklärt, warum ein Vollmond langsam zur Sichel wird und danach wieder wächst.
Einen Mondzyklus verfolgen
Stell dir die Sonne links von dir vor und beobachte den Mond auf seiner Bahn um die Erde. Wenn der Mond zwischen Erde und Sonne steht, zeigt seine helle Seite von uns weg: Wir sehen Neumond. Etwa eine Woche später sehen wir die Hälfte, eine weitere Woche später die ganze nahe Seite: Vollmond. Danach wird der helle Teil kleiner.
Es ist nicht der Erdschatten
Es ist verständlich zu denken, dass der Erdschatten den Mond jeden Monat mehr oder weniger bedeckt. Das wechselnde Aussehen des Mondes macht diese Idee verlockend. Die meisten Mondphasen entstehen aber, wenn Sonne, Erde und Mond nicht auf einer Linie stehen: Wir sehen nur verschiedene Teile der hellen Hälfte. Der Erdschatten verursacht nur manchmal eine Mondfinsternis.
Den Mond lesen
Die Mondphasen helfen bei der Planung von Nachtspaziergängen, Beobachtungen und Arbeiten im Freien. Vollmond macht den Nachthimmel heller, während eine schmale Sichel oft nahe Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang gut zu sehen ist. Astronomen nutzen die Phase, um gut beleuchtete Mondlandschaften zu untersuchen.
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