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Naturwissenschaften Klasse 5: Pflanzen und Tiere und ihr Umgang mit Wasser, Licht und Temperatur

Naturwissenschaften, Klasse 5 (Portugal): Pflanzen brauchen passendes Wasser, Licht und passende Temperatur, um sich zu entwickeln; Tiere reagieren auf deren Schwankungen mit Körpermerkmalen und Verhalten.

Was eine Pflanze zum Wachsen braucht

Pflanzen brauchen passendes Wasser, Licht und passende Temperatur. Der Samen nimmt Wasser auf, um zu keimen. Licht ist für die Fotosynthese nötig, mit der die Pflanze ihre Nahrung herstellt: Ohne sie wächst die Pflanze hoch, dünn und blass. Jede Pflanze hat einen Temperaturbereich, der ihr passt: Starke Kälte bremst oder stoppt das Wachstum, und Frost kann sie schädigen. Zu wenig Wasser lässt sie welken, zu viel kann die Wurzeln faulen lassen, die auch Luft brauchen.

Wie Tiere reagieren

Auch Tiere reagieren auf Änderungen bei Wasser, Licht und Temperatur, mit morphologischen Anpassungen (des Körpers) und Verhaltensanpassungen (dessen, was sie tun). Morphologisch: dickeres Fell im Winter, große Augen bei nachtaktiven Tieren. Verhalten: Viele Igel halten Winterschlaf, Schwalben ziehen bei Kälte nach Afrika, und viele Wüstentiere kommen nachts heraus und meiden die Hitze des Tages.

Ein Pflanzenexperiment lesen

Beispielergebnisse (erfunden): vier Bohnentöpfe. A: Licht, Wasser, 20 °C: 12 cm, grün. B: dunkel, Wasser, 20 °C: 15 cm, blass, dünner Stängel. C: Licht, kein Wasser, 20 °C: 3 cm, welk. D: Licht, Wasser, kalter Ort (5 °C): 1 cm. Schritt 1: Im Vergleich zu A ändert jeder Topf nur eine Bedingung. Schritt 2: B wächst ohne Licht hoch und blass. Schritt 3: C welkt ohne Wasser. Schritt 4: D wächst in der Kälte kaum. Schluss: Alle drei müssen in passendem Maß vorhanden sein.

Der Höcker des Kamels ist kein Wassertank

Eine verbreitete Vorstellung lautet: «Das Kamel speichert Wasser im Höcker.» Der Höcker enthält Fett, eine Energiereserve. Das Kamel kommt mit Wassermangel anders zurecht: Es verliert wenig Wasser, verträgt den Verlust eines großen Teils des Körperwassers und kann auf einmal viel trinken. In der Wüste wirken bei einem Tier meist mehrere Anpassungen zusammen, nicht nur ein einzelner Trick.

Die Jahreszeiten als Naturwissenschaft

Das Jahr zeigt all das. Laubbäume verlieren im Herbst ihre Blätter, wenn die Tage kürzer und kälter werden. Schwalben kommen im Frühling, und viele Igel schlafen im Winter. Eine Pflanze auf der Fensterbank neigt sich zum Licht. Notiere in einem Garten an einem Tag: welche Pflanzen blühen, welche Tiere du gesehen hast und die Temperatur. So beginnt Naturwissenschaft im Gelände.

Teste, was du gelernt hast

  1. Eine im Dunkeln gewachsene Bohne ist hoch, dünn und blass. Welche Bedingung fehlte?

    • a) Wasser
    • b) Licht
    • c) Eine passende Temperatur

    Richtige Antwort: b) Licht — Richtig: Ohne Licht gibt es keine Fotosynthese, und die Pflanze wächst hoch, dünn und blass.

  2. Die Töpfe A und C sind in allem gleich außer beim Wasser: A wird gegossen, C nicht. C welkt und bleibt klein. Was schließt du?

    • a) Der Wassermangel ließ C welken, denn es ist der einzige Unterschied
    • b) Licht ließ C welken
    • c) Nichts, denn zwei Töpfe lassen sich nicht vergleichen

    Richtige Antwort: a) Der Wassermangel ließ C welken, denn es ist der einzige Unterschied — Richtig: Bei nur einem Unterschied lässt sich das Ergebnis dieser Bedingung zuordnen.

  3. Was speichert der Höcker eines Kamels vor allem?

    • a) Wasser
    • b) Luft
    • c) Fett, eine Energiereserve

    Richtige Antwort: c) Fett, eine Energiereserve — Richtig: Das Kamel kommt mit Wassermangel zurecht, indem es wenig verliert und auf einmal viel trinkt.

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