Wärmeenergie wird auf drei Hauptarten übertragen — Naturwissenschaften, 14–17 Jahre
Wärmeleitung, Konvektion und Strahlung erklären, wie Wärme durch Gegenstände, Flüssigkeiten, Gase und den leeren Raum gelangt.
Wärme nimmt Wege
Wärmeenergie bewegt sich von einem wärmeren zu einem kälteren Ort. Bei der Wärmeleitung geben sich berührende Teilchen Energie weiter; bei der Konvektion transportiert eine bewegte Flüssigkeit oder ein Gas sie; bei der Strahlung tun es elektromagnetische Wellen. Das kann gleichzeitig geschehen.
Warum die Wege unterscheiden?
Man wollte erklären, warum ein Metalllöffel, kochendes Wasser und Sonnenlicht Dinge unterschiedlich erwärmen. Die Unterscheidung verbindet Beobachtungen mit Vorhersagen: Metall leitet meist gut, bewegtes Wasser überträgt Wärme durch Konvektion, und Licht durchquert den leeren Raum durch Strahlung.
Warum der Pfannengriff heiß wird
Die Herdplatte erwärmt den Metallboden der Pfanne. Schwingende Metallteilchen geben Energie an benachbarte Teilchen weiter, deshalb leitet sich die Wärme durch Pfanne und Griff. Auch die Luft darüber wird warm und steigt durch Konvektion auf; die heiße Pfanne sendet zudem Infrarotstrahlung aus.
Kälte ist kein Stoff
Es fühlt sich an, als fließe Kälte vom Eis in die Hand, weil die Hand kälter wird. Genauer gesagt verlässt Wärmeenergie die Hand und gelangt ins Eis. Das Gefühl ist echt, aber „Kälte strömt hinein“ kehrt die Richtung des Energietransfers um.
Gebäude angenehm halten
Gebäude nutzen alle drei Wege der Wärmeübertragung. Dämmstoffe verlangsamen die Wärmeleitung, eingeschlossene Luft verringert die Konvektion, und glänzende Flächen reflektieren Strahlung. Kein Material hält Wärme vollständig auf, deshalb werden mehrere Verfahren kombiniert.
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