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Schwimmen und Sinken — Naturwissenschaften, 4–6 Jahre

Ein Gegenstand schwimmt, wenn das Wasser ihn an der Oberfläche tragen kann, und sinkt, wenn er nicht oben bleiben kann.

Wasser kann manche Dinge tragen

Manche Gegenstände bleiben an der Wasseroberfläche, andere sinken bis zum Boden. Ein Korken schwimmt meistens, ein Stein sinkt meistens. Entscheidend ist nicht nur das Material, sondern auch die Form und wie viel Raum ein Gegenstand im Verhältnis zu seinem Gewicht einnimmt.

Warum man das vor dem Bauen prüft

Beim Bauen von Booten, Flößen oder Wasserspielzeug muss man wissen, was auf dem Wasser bleibt. Ein schweres Stück Metall kann sinken, aber ein hohles Metallboot kann schwimmen, weil seine Form viel Luft enthält und das Gewicht verteilt. Ein Test im Wasser zeigt, was passieren wird.

Teste drei Gegenstände

Fülle eine Schüssel mit Wasser und nimm einen Plastikklotz, eine Münze und einen Korken. Lege den Klotz vorsichtig hinein: Er schwimmt, also notiere S. Lege die Münze hinein: Sie sinkt, also notiere N. Lege den Korken hinein: Er schwimmt, also notiere S. Das Ergebnis ist S, N, S.

Schwer bedeutet nicht immer sinken

Es ist verständlich zu denken, dass alles Schwere sinkt, weil ein Stein im Wasser nach unten fällt. Aber ein großes Schiff ist schwer und schwimmt trotzdem. Seine breite, hohle Form verdrängt genug Wasser, um das Schiff und seine Ladung zu tragen. Darum muss man die ganze Form testen, nicht nur ein Stück.

Boote und Rettungswesten

Boote sind so geformt, dass sie schwimmen und dabei Menschen und Dinge tragen. Rettungswesten enthalten leichtes Material oder Luftkammern und helfen einem Menschen, an der Oberfläche zu bleiben. Ihre Form und ihr Inhalt sorgen dafür, dass das Wasser sie tragen kann.

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