Atmen bringt Luft in den Körper — Naturwissenschaften, 4–6 Jahre
Mit jedem Atemzug gelangt Luft in den Körper und ein Teil der Luft wieder heraus. Der Körper nutzt einen Teil davon, deshalb atmen wir beim Spielen, Ausruhen und Schlafen weiter.
Hinein und hinaus
Beim Einatmen gelangt Luft in den Körper. Beim Ausatmen verlässt sie ihn wieder. Du kannst das spüren, wenn du eine Hand vor den Mund oder auf die Brust legst; die wichtige Arbeit geschieht aber innen, wo der Körper aus der Luft nimmt, was er braucht.
Warum atmen wir?
Menschen bemerkten, dass man kurz aufhören kann zu sprechen, aber nicht lange gefahrlos die Luft anhalten kann. Sie wollten verstehen, warum man beim Rennen schneller atmet und warum man im Schlaf weiteratmet. Die Atmung zu untersuchen erklärt, wie der Körper einen nützlichen Teil der Luft bekommt, ohne an jeden Atemzug zu denken.
Drei Atemzüge beobachten
Setz dich ruhig hin und zähle drei Atemzüge: Zuerst bewegt sich deine Brust oder dein Bauch sanft nach außen, wenn Luft hineinströmt; dann bewegt er oder sie sich zurück, wenn Luft hinausströmt; danach wiederholt sich das Muster. Laufe nun eine Minute und zähle erneut. Vielleicht bemerkst du schnellere Bewegungen, weil arbeitende Muskeln mehr aus der Luft brauchen.
Luft ist nicht leer
Es ist ein verständlicher Fehler zu denken, dass beim Atmen nichts in den Körper gelangt, weil Luft unsichtbar ist. Wir können sehen, wie ein Ballon größer wird, Luft an der Hand spüren oder einen beschlagenen Spiegel beobachten; unsichtbar bedeutet also nicht, dass etwas fehlt. Beim Ein- und Ausatmen bewegt sich echte Luft, auch wenn unsere Augen sie nicht sehen.
Atmen im Alltag
Atmen ist wichtig beim Rennen, Singen, Seifenblasenmachen oder Ausruhen. Ein Arzt kann die Atmung abhören, um zu merken, ob die Luft leicht strömt, und ein Schwimmer lernt, seine Atemzüge mit den Armzügen abzustimmen. Das sind nützliche Beispiele, aber wir atmen ständig, nicht nur bei Aktivitäten.
Weiter erkunden
Andere Sprachen
MyLeoNes™ wird geladen…