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Gewohnheiten machen Handlungen leichter — Psychologie, 4–6 Jahre

Eine Gewohnheit ist eine Handlung, die wir so oft wiederholen, dass wir seltener daran denken müssen.

Was eine Gewohnheit ist

Eine Gewohnheit ist etwas, das man in einer ähnlichen Situation immer wieder tut. Nach vielen Morgen mit Zähneputzen können die Hände anfangen, bevor man über jede Bewegung nachdenkt. Gewohnheiten helfen, aber man kann sie ändern.

Warum es Gewohnheiten gibt

Alltägliche Handlungen würden viel Denken verlangen, wenn man sie jedes Mal von Anfang an planen müsste. Durch das Wiederholen einer nützlichen Handlung bekommt das Gehirn eine Abkürzung und spart Kraft. Das fiel beim Lernen von Routinen wie Waschen, Anziehen und Kochen auf.

Eine Morgengewohnheit

Am Montag vergisst Ana, ihre Tasse nach dem Frühstück in die Spüle zu stellen. Fünf Morgen lang begleitet ihre Familie sie dabei. Am Samstag ist das Frühstück vorbei und Ana bringt die Tasse ohne Aufforderung zur Spüle. Die wiederholte Reihenfolge half, eine Gewohnheit zu bilden.

Die Falle: Gewohnheiten sind nicht für immer

Man denkt leicht: „Ich mache es immer so, also kann ich es nicht ändern.“ Das fühlt sich wahr an, weil eine starke Gewohnheit beginnen kann, bevor man die eigene Wahl bemerkt. Man kann einen kleinen Teil der Routine ändern, ohne sich Vorwürfe zu machen.

Gewohnheiten außerhalb der Schule

Familien nutzen Gewohnheiten, damit Alltägliches leichter läuft: Schlüssel kommen in eine Schale, vor dem Essen wäscht man die Hände und vor dem Hinausgehen zieht man eine Jacke an. Diese Routinen ersetzen das Denken nicht, wenn etwas anders ist. Sie machen nur bekannte Schritte leichter.

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