Stoffe können ihren Zustand verändern — Sport, 7–10 Jahre
Erwärmen und Abkühlen können einen Stoff von fest zu flüssig oder gasförmig verändern und wieder zurück. Es bleibt derselbe Stoff.
Derselbe Stoff kann anders aussehen
Wasser kann je nach Temperatur festes Eis, flüssiges Wasser oder unsichtbarer Wasserdampf sein. Beim Erwärmen bewegen sich seine winzigen Teilchen stärker, beim Abkühlen weniger. Der Zustand und das Verhalten ändern sich, nicht aber der Stoff selbst.
Warum ist ein Zustandswechsel wichtig?
Man wollte erklären, warum Pfützen verschwinden, Eis schmilzt und Dampf entsteht, ohne dass ein neuer Stoff auftaucht. Die Idee des Zustandswechsels verbindet diese Vorgänge mit Erwärmen und Abkühlen. So kann man vorhersagen, dass Wasser im Gefrierfach zu Eis und in einem heißen Topf zu Dampf wird.
Vom Eis zum Wasser
Lege einen Eiswürfel bei etwa 20 °C auf einen Teller. Nach einiger Zeit gelangt Wärme aus dem Raum in den Würfel, und seine Temperatur steigt auf 0 °C. Er schmilzt zu flüssigem Wasser; beim Wiegen wäre fast gleich viel Wasser vorhanden wie vorher.
Schmelzen heißt nicht verschwinden
Es ist verständlich zu denken, ein schmelzender Eiswürfel verschwinde, weil seine feste Form weg ist. Das Wasser ist aber noch da, nur als Flüssigkeit über den Teller verteilt. Ein Zustandswechsel kann schwer zu sehen sein, besonders wenn flüssiges Wasser später zu unsichtbarem Gas wird.
Kochen und Wasserkreislauf
Beim Kochen schmelzen wir Butter, bringen Wasser zum Sieden und frieren Lebensmittel ein, damit sie sich anders verhalten. In der Natur lässt Sonnenlicht Wasser aus Meeren und Pfützen verdunsten. Weiter oben kühlt es ab und kondensiert zu Tröpfchen, aus denen Wolken entstehen können.
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