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Überschriften, Bildunterschriften und Beschriftungen — Medien, 7–10 Jahre

Kurze Texte können beeinflussen, wie wir ein Bild, eine Seite oder ein Video verstehen. Lerne, die Wörter rund um eine Medienbotschaft zu lesen, nicht nur das größte Bild.

Was die Wörter rund um ein Bild bewirken

Eine Überschrift, Bildunterschrift oder Beschriftung lenkt, wie wir ein Bild verstehen. Dasselbe Foto von einem Hund kann lustig, beängstigend oder hilfreich wirken, wenn sich die Wörter daneben ändern. Lies Bild und Begleitwörter zusammen.

Warum diese Wörter wichtig sind

Ein Bild kann nicht jedes Detail zeigen, etwa wo es aufgenommen wurde oder was vorher geschah. Bildunterschriften, Beschriftungen und Überschriften helfen, Bilder schneller zu verstehen. Das Problem: Sie können auch Einzelheiten weglassen oder eine Deutung vorgeben.

Probiere zwei Bildunterschriften

Stell dir ein Foto vor: Ein Kind hält neben einer Pfütze einen nassen Mantel. Bildunterschrift A lautet: „Kind rettet einen Welpen im Regen“; B lautet: „Kind lässt nach dem Spielen einen Mantel fallen“. Zuerst: Das Bild allein beweist keine der Geschichten. Frage dann, welche Wörter dich auf die jeweilige Geschichte bringen.

Das Bild beweist es

Leicht hält man eine Bildunterschrift für einen Teil des Bildes, besonders wenn sie sicher klingt. Das ist verständlich, weil sie direkt beim Bild steht und uns helfen soll. Trenne deshalb, was du sehen kannst, von dem, was die Wörter behaupten.

Wo du sie findest

Du findest solche Wörter im Museum, in einem Bibliotheksbuch, auf einer Schulwebsite, in einem Rezept und in einem Video. Eine Beschriftung sagt vielleicht, was ein Gegenstand ist; eine Bildunterschrift erklärt ein Foto; eine Überschrift nennt das Hauptthema. Sie helfen dir zu entscheiden, worauf du zuerst achtest.

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