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Apostrophe zeigen Besitz und ausgelassene Buchstaben — Sprache, 11–13

Ein Apostroph kann zeigen, wem etwas gehört, oder ausgelassene Buchstaben in einer Kurzform markieren. Diese beiden Aufgaben sehen ähnlich aus, bedeuten aber nicht dasselbe.

Zwei Aufgaben für ein kleines Zeichen

Im Englischen hat der Apostroph zwei häufige Aufgaben. In „Maya's bike“ zeigt er Besitz; in „can't“ zeigt er, dass Buchstaben aus „cannot“ fehlen. Das Zeichen ist klein, aber seine Stellung verändert die Aussage.

Warum brauchte man ihn?

Schreibende brauchten eine schnelle Möglichkeit, zwei verschiedene Beziehungen zu zeigen: etwas gehört jemandem, oder eine häufige Kurzform enthält ausgelassene Buchstaben. Ohne das Zeichen könnte „the girls bags“ verwirren und „cant“ wie ein normales Wort aussehen. Der Apostroph macht die fehlende Information sichtbar.

Baue den Ausdruck sorgfältig

Beginne mit der Bedeutung: Die Jacke gehört Alex. Schreibe zuerst die besitzende Person, setze Apostroph und s dazu und dann den Gegenstand: „Alex's jacket“. Kürze nun „she is“: Streiche das i aus „is“ und verbinde die Wörter zu „she's“. Das Zeichen ist gleich, aber seine Aufgabe ist anders.

Nicht jeder Plural braucht einen

Ein häufiger Fehler ist „apple's“, nur weil es mehrere Äpfel gibt. Das wirkt verständlich, weil der Apostroph wie eine kleine Pause klingen kann, aber der normale Plural heißt einfach „apples“. Verwende „apple's“, wenn etwas zu einem Apfel gehört oder wenn du Wörter kürzt, nicht bloß für einen Plural.

Schilder, Nachrichten und Namen

Apostrophe findest du auf Schildern, Etiketten, Speisekarten und in Nachrichten: „the teacher's desk“, „today's special“, „we're open“. Wenn du das Zeichen richtig liest, erkennst du Besitz und Kurzformen. Beim Schreiben verhinderst du, dass ein kleines Zeichen ein großes Missverständnis verursacht.

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