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Leerzeichen trennen Wörter — Sprache, 4–6 Jahre

Ein kleiner leerer Zwischenraum hilft unseren Augen zu sehen, wo ein geschriebenes Wort endet und das nächste beginnt.

Der leere Raum hat eine Aufgabe

Beim Schreiben stehen Wörter nebeneinander, aber sie bilden nicht ein einziges langes Wort. Der leere Zwischenraum sagt unseren Augen: Dieses Wort ist zu Ende, hier beginnt das nächste. Den Raum sprechen wir nicht mit.

Warum lassen wir Zwischenräume?

Als es beim Schreiben keine Leerstellen gab, musste der Leser raten, wo jedes Wort endete. Das war langsam und anstrengend, besonders bei einer langen Nachricht. Zwischenräume machten die einzelnen Sprachstücke leichter erkennbar.

Zwischenräume in eine Nachricht setzen

Wir beginnen mit «DIEKATZESCHLÄFT» ohne Zwischenräume. Wir finden «DIE», «KATZE» und «SCHLÄFT» und setzen die Lücken ein: «DIE KATZE SCHLÄFT». Nun ist es viel leichter zu lesen.

Nicht alles zusammenschieben

Ein Kind kann alle Wörter zusammenschieben, weil Sprache wie ein ununterbrochener Strom klingt. Das ist verständlich: Leerzeichen hört man nicht. Beim Schreiben lassen wir zwischen den Wörtern eine kleine Lücke, damit der Leser sie trennen kann.

Zwischenräume helfen beim Lesen im Alltag

Zwischenräume helfen uns, eine Einkaufsliste, eine Nachricht oder einen Namen auf einer Geburtstagskarte zu lesen. Ohne sie wäre ein Hinweis wie «WASCH DIR DIE HÄNDE» langsamer zu verstehen und leichter falsch zu lesen.

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