Portugiesisch Klasse 2: Verben, Personalpronomen und Interjektionen
Portugiesisch, Klasse 2 (Portugal): Wörter für das, was geschieht, Wörter, die ein Nomen ersetzen, Wörter, die Gefühle zeigen, und der Infinitiv, der Name des Verbs.
Verb, Pronomen, Interjektion und Infinitiv
Das Verb sagt, was jemand tut, wie er ist oder was in der Natur geschieht: «a Ana corre» (Ana rennt), «o céu é azul» (der Himmel ist blau), «chove» (es regnet). Das Personalpronomen steht anstelle eines Nomens: eu, tu, ele, ela, nós, eles, elas («A Ana canta» → «Ela canta»). Die Interjektion zeigt ein Gefühl oder lenkt die Aufmerksamkeit: «Ai!», «Ui!», «Viva!». Der Infinitiv ist der Name des Verbs, die Form im Wörterbuch: Er endet auf -ar, -er oder -ir (oder -or, wie in «pôr»): cantar, comer, partir.
Jede Wortart hat ihre Aufgabe
Jede Wortart hat ihre Aufgabe im Satz: Das Nomen sagt, wer oder was; das Verb, was geschieht; das Pronomen spart Wörter; die Interjektion bringt Gefühl. Statt «A Ana come. A Ana ri. A Ana canta.» (Ana isst. Ana lacht. Ana singt.) sagst du «A Ana come. Ela ri e canta.» (Ana isst. Sie lacht und singt.) Und der Infinitiv ist die Art, Verben abzulegen: Im Wörterbuch sucht man «corre» (rennt) unter «correr».
Einen Satz analysieren
Satz: «Viva, ela canta uma canção bonita!» (Hurra, sie singt ein schönes Lied!) Schritt 1, wer tut es? «ela»: Personalpronomen, steht für ein Nomen («a Ana»). Schritt 2, was tut sie? «canta»: Verb. Schritt 3, der Infinitiv: «canta» kommt von «cantar». Schritt 4, der Rest: «uma» ist ein Artikel, «canção» ein Gattungsname und «bonita» ein Adjektiv (es sagt, wie das Lied ist). Schritt 5: «Viva» ist eine Interjektion, sie zeigt die Freude des Sprechers.
Drei leichte Fehler
Drei Fehler. Erstens: denken, ein Verb sei nur, was man mit dem Körper tut. «Ser» (sein), «estar» (sein, sich befinden), «dormir» (schlafen) und «chover» (regnen) sind auch Verben. Zweitens: «corre» oder «canta» im Wörterbuch suchen: Man sucht den Infinitiv, «correr» und «cantar». Drittens: glauben, «Viva!» oder «Ui!» gehörten zur Handlung: Es sind Interjektionen, Wörter, die zeigen, was man fühlt.
Wo du diesen Wörtern begegnest
Im Wörterbuch stehen alle Verben im Infinitiv. In Comics füllen Interjektionen die Sprechblasen: «Uau!», «Ai!» (Wow! Aua!). In Texten vermeiden Pronomen die Wiederholung des Namens. Und wenn du sprichst, sagst du «eu», «tu» und «nós» (ich, du, wir), ohne nachzudenken: Du benutzt Personalpronomen schon jeden Tag.
Teste, was du gelernt hast
Welches dieser Wörter ist eine Interjektion?
- a) «cantar»
- b) «Uau!»
- c) «ela»
Richtige Antwort: b) «Uau!» — Ja: Sie zeigt ein Gefühl (Überraschung, Bewunderung); sie benennt nichts und sagt nicht, was geschieht.
In «Nós comemos a sopa» (Wir essen die Suppe): Welches Wort ist das Verb, und in welcher Form suchst du es im Wörterbuch?
- a) «nós», found as «nós»
- b) «comemos», found as «comemos»
- c) «comemos», found as «comer»
Richtige Antwort: c) «comemos», found as «comer» — Ja: «comemos» ist das Verb (was wir tun), und sein Infinitiv ist «comer».
In «Chove!» (Es regnet!): Was für ein Wort ist «chove»?
- a) Ein Nomen, weil Regen ein Ding ist
- b) Eine Interjektion wegen des Ausrufezeichens
- c) Keine, weil niemand etwas tut
- d) Ein Verb, weil es sagt, was in der Natur geschieht
Richtige Antwort: d) Ein Verb, weil es sagt, was in der Natur geschieht — Ja: «chove» gehört zum Verb «chover»; es sagt, was in der Natur geschieht.
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