Nomen und Verben — Sprache, 7–10 Jahre
Finde Personen, Tiere und Dinge in einem Satz und erkenne dann, was sie tun oder was geschieht.
Wer oder was, und was geschieht
Ein Nomen benennt eine Person, ein Tier, einen Ort oder eine Sache, etwa „Marta“, „Fuchs“ oder „Brücke“. Ein Verb zeigt eine Handlung oder einen Zustand, etwa „rennt“, „ruht“ oder „ist“; zusammen bilden sie die Satzmitte.
Warum man die Satzmitte findet
Wenn das Lesen schwieriger wird, geben dir das wichtigste Nomen und Verb einen Weg durch den Satz. Schreibende nutzen dieses Paar, um zu zeigen, wer oder was wichtig ist und was geschieht, statt einzelne Details herumliegen zu lassen.
Beide Teile finden
Nimm den Satz „Der kleine Vogel trägt einen Zweig.“ Frage „Wer oder was?“: „Vogel“ ist das Nomen. Frage „Was tut er?“: „trägt“ ist das Verb; „kleine“ und „Zweig“ ergänzen das Hauptpaar.
Ein Wort kann seine Aufgabe ändern
Man denkt leicht, jedes Wort mit der Endung „-en“ sei ein Nomen oder jedes kurze Wort ein Verb. Das ist verständlich, weil die Form Hinweise gibt, aber der Satz entscheidet: In „Schwimmen macht müde“ benennt „Schwimmen“ eine Tätigkeit.
Anleitungen und Geschichten lesen
In einem Rezept sagen „mischen“ und „backen“, was zu tun ist; in einer Geschichte helfen „Fuchs“ und „versteckt sich“, den Handelnden zu verfolgen. Nomen und Verben halten Anleitungen in Ordnung und zeigen die Entscheidungen einer Figur.
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