Eine ausgewogene Ernährung — Gesundheit, 11–13 Jahre
Eine ausgewogene Ernährung versorgt den Körper mit verschiedenen Lebensmitteln, denn kein einzelnes Lebensmittel enthält alles Nötige. Sie hilft beim Wachsen, Bewegen, Denken und Reparieren des Körpers.
Was Ausgewogenheit bedeutet
Eine ausgewogene Ernährung ist ein Muster, keine perfekte einzelne Mahlzeit. Über einen Tag oder eine Woche gehören verschiedene Lebensmittel dazu: Gemüse und Obst, stärkehaltige Lebensmittel, Eiweißquellen und Milchprodukte oder Alternativen, dazu Wasser und nur wenig sehr Zucker- oder Salzreiches.
Warum Vielfalt wichtig ist
Dein Körper baut Knochen, Muskeln, Blut und Verbindungen im Gehirn auf und braucht dafür viele verschiedene Stoffe. Man erkannte, dass ein einziges Lebensmittel Lücken hinterlassen kann, während abwechslungsreiche Mahlzeiten Energie, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe liefern.
Ein Mittagessen prüfen
Stell dir ein Mittagessen aus Weißbrot, Chips und einer Limonade vor. Zuerst fällt auf: Es liefert viel schnelle Energie, aber wenig Ballaststoffe und wenige schützende Nährstoffe. Ergänze Obst, wähle Bohnen oder Ei als Belag und trinke Wasser statt Limonade. So wird die Mahlzeit abwechslungsreicher, nicht verboten oder perfekt.
Die Falle mit gesunden Lebensmitteln
Ein häufiger Fehler ist, Lebensmittel in gut und schlecht einzuteilen und alles vermeintlich Ungesunde zu verbieten. Das wirkt sinnvoll, weil solche Etiketten schnell sind; tatsächlich zählen das Ganze, die Menge, die Häufigkeit und deine Bedürfnisse. Ein gelegentliches Lieblingsessen macht die Ernährung nicht unausgewogen.
Eine Speisekarte lesen
Diese Idee hilft beim Auswählen eines Schulessens, beim Planen eines Picknicks oder beim Vergleichen zweier Frühstücke. Du kannst fragen: Gibt es Abwechslung, etwas Sättigendes und ein Getränk zur Flüssigkeitsversorgung? Es gibt kein einziges richtiges Menü, denn Kultur, Allergien, Geld und persönliche Bedürfnisse zählen.
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