Bedingungssätze — Fremdsprachen, 11–13
Wie eine Sprache eine Bedingung mit einem möglichen Ergebnis verbindet. Fremdsprachen, 11–13 Jahre.
Eine Bedingung und ihr Ergebnis
Ein Bedingungssatz verbindet eine Situation mit dem, was daraus folgt: „Wenn es regnet, bleiben wir drinnen.“ Der erste Teil nennt die Bedingung, der zweite das Ergebnis. Mit verschiedenen Formen sprichst du über eine echte Möglichkeit, eine unwahrscheinliche Idee oder eine vorgestellte Alternative.
Warum gibt es Bedingungssätze?
Du musst über Entscheidungen sprechen, bevor du weißt, was passiert. „Wenn wir jetzt losgehen, können wir den Zug erreichen“ hilft beim Planen; „Wenn ich Flügel hätte, würde ich fliegen“ zeigt eine Vorstellung, kein Versprechen. Die Struktur trennt Bedingung und Folge.
Drei Arten von Möglichkeiten
Nimm diese Idee: Der Bus kommt vielleicht bald. Für einen wahrscheinlichen Plan sagst du: „Wenn der Bus kommt, steige ich ein.“ Für eine allgemeine Regel sagst du: „Wenn Eis warm wird, schmilzt es.“ Für einen unwirklichen Traum sagst du: „Wenn ich ein fliegendes Fahrrad hätte, würde ich den Mars besuchen.“
Die „will“-Falle
Ein häufiger Fehler ist „will“ in beiden Teilen: „If it will rain, we will stay home.“ Das wirkt logisch, weil beide Ereignisse in der Zukunft liegen. Im Englischen steht nach „if“ aber oft die Gegenwartsform: „If it rains, we will stay home.“ Andere Sprachen bilden das anders, also vergleiche das ganze Muster.
Pläne, Regeln und Entscheidungen
Bedingungssätze begegnen dir beim Planen nach dem Wetter, beim Lesen von Spielregeln oder bei Entscheidungen mit Freunden. In einer Nachricht kann stehen: „Wenn du zuerst ankommst, halte mir einen Platz frei.“ Eine Erklärung kann lauten: „Wenn eine Pflanze wenig Licht bekommt, wächst sie langsam.“ Der Satz zeigt Auslöser und Folge.
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