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Artikel und grammatisches Geschlecht — Fremdsprachen, 11–13 Jahre

Viele Sprachen setzen ein kurzes Wort neben das Nomen, und manche teilen Nomen in grammatische Geschlechter ein. Das ist je nach Sprache verschieden; deshalb lernt man ein Nomen am besten mit seinem Artikel.

Das kleine Wort gehört zum Nomen

Ein Artikel kann zeigen, ob du etwas Bestimmtes, etwas noch nicht Ausgewähltes oder Dinge allgemein meinst. Im Deutschen lernt man Tisch meist als der Tisch und nicht als nackte Übersetzung, weil der Artikel zum Verhalten des Nomens gehört.

Warum markieren Sprachen Nomen?

Sprechende brauchten schnelle Hinweise darauf, wie ein Nomen in den Satz passt, besonders wenn Endungen oder die Reihenfolge wechseln konnten. Artikel und Nomenklassen entwickelten sich zu verschiedenen Systemen; grammatisches Geschlecht ist ein Sprachmuster, keine Eigenschaft des Gegenstands.

Ein deutsches Nomen lernen

Stell dir vor, du triffst das deutsche Nomen Buch. Notiere zuerst die Verbindung das Buch, denn Buch ist in dieser Grammatik sächlich. Ergänze dann den Plural: die Bücher. Übe zuletzt ein Buch und das Buch, damit du den Artikel mit dem Nomen erinnerst und später nicht raten musst.

Nach dem echten Geschlecht wählen

Es ist verständlich zu denken, eine weibliche Person müsse einen femininen Artikel haben oder ein Gegenstand müsse einem Geschlecht entsprechen. Grammatisches Geschlecht ist aber ein altes Ordnungssystem: Im Deutschen ist das Mädchen sächlich, obwohl es „girl“ bedeutet.

Einkaufen und Bestellen

Artikel stehen beim Einkaufen, beim Bestellen eines Tickets oder beim Beschreiben im Laden dabei. Der passende kleine Begleiter macht die Bedeutung genauer, und wer Nomen mit Artikel lernt, erkennt Etiketten, Speisekarten und Bitten schneller.

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