Der Imperativ: Anweisungen geben — Fremdsprachen, 7–10
Du lernst, jemandem zu sagen, was er tun soll – ein Buch öffnen oder warten, bis du dran bist.
Ein Verb kann eine Anweisung sein
Im Englischen beginnt eine Anweisung oft direkt mit dem Verb: „Open the window“ oder „Stand up“. Du musst nicht zuerst „you“ sagen. Mit „don’t“ verbietest du etwas: „Don’t run“.
Warum benutzt man diese kurze Form?
Eine Anweisung muss schnell zu verstehen und leicht zu befolgen sein, besonders im Unterricht, bei einem Spiel oder im Notfall. „You open the book“ klingt wie eine Aussage über jemanden. „Open the book“ macht die Aufgabe sofort klar.
Baue eine Anweisung
Stell dir vor, du willst einen Freund bitten, einen roten Bleistift auf den Tisch zu legen. Wähle zuerst die Handlung: „put“. Ergänze den Gegenstand: „Put the red pencil“. Ergänze den Ort: „Put the red pencil on the table.“ Verbiete das Rennen mit „Don’t run“.
Das fehlende „to“
Es ist verständlich, „To open the book“ zu sagen, weil „to open“ in vielen Sätzen eine Handlung bezeichnet. Eine Anweisung verwendet aber das Grundverb: „Open the book“, nicht „To open the book“. „To“ würde wie ein Titel oder ein Plan klingen.
Wo dir Imperative begegnen
Imperative findest du in Rezepten, Spielregeln, Schildern und Sicherheitsmeldungen: „Mix the flour“, „Roll the dice“, „Keep left“ und „Wear a helmet“. Sie passen, wenn der Zusammenhang zeigt, dass es eine Anweisung ist.
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