Wie die Schwerkraft uns auf der Erde hält — Geowissenschaften, 7–10 Jahre
Schwerkraft ist die Anziehung zwischen Körpern mit Masse. Die große Masse der Erde zieht uns zu ihrem Mittelpunkt.
Eine unsichtbare Anziehung
Schwerkraft ist eine Anziehung zwischen Dingen, die Masse haben. Die Erde hat so viel Masse, dass sie Menschen, Luft, Wasser und Gegenstände zu ihrem Mittelpunkt zieht. Deshalb fällt ein losgelassener Ball nach unten und deine Füße bleiben am Boden, statt davonzuschweben.
Das Problem fallender Dinge
Man brauchte eine Idee, die fallende Äpfel, die nah an der Erde bleibenden Ozeane und die Bewegung des Mondes im All erklärt. Die Schwerkraft verbindet diese Vorgänge: Massen ziehen einander an, und die stärkere Anziehung der Erde hält nahe Dinge bei sich. Ohne sie wäre jedes Fallen oder Kreisen ein eigenes Rätsel.
Einen Ball fallen lassen
Halte einen 200 Gramm schweren Ball einen Meter über dem Boden. Zuerst drückt deine Hand nach oben und gleicht den Zug der Erde nach unten aus. Lass los: Der Druck nach oben verschwindet, aber die Schwerkraft bleibt, also beschleunigt der Ball nach unten. Beim Auftreffen drückt der Boden nach oben und stoppt ihn.
Das Schwerere fällt nicht immer zuerst
Es wirkt logisch, dass ein schwerer Stein schneller fällt als eine leichte Feder, weil der Stein stärker gezogen wird. Dabei wird der Luftwiderstand übersehen: Die Luft bremst die Feder viel stärker. Im Vakuum, also ohne Luft, fallen Stein und Feder gemeinsam.
Schwerkraft im Alltag
Schwerkraft lässt Regen fallen, Flüsse abwärts fließen und Gebäude auf Fundamenten stehen. Ingenieurinnen und Ingenieure berücksichtigen sie beim Entwerfen von Brücken, Aufzügen und Spielgeräten. Auch Astronauten spüren die Erdanziehung im Orbit, fallen aber gemeinsam mit ihrem Raumschiff um die Erde und wirken deshalb schwerelos.
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