Zweifache Tabellen zeigen zwei Merkmale gemeinsam — Daten, 11–13 Jahre
Eine zweifache Tabelle ordnet Daten nach zwei Fragen gleichzeitig. Wer Zeilen, Spalten und Summen liest, kann Muster erkennen, die eine einzelne Liste verbergen würde.
Zeilen und Spalten verbinden zwei Fragen
Eine zweifache Tabelle führt ein Merkmal in den Zeilen und ein anderes in den Spalten. Jede innere Zelle zählt Personen oder Dinge mit beiden Eigenschaften, etwa Schülerinnen und Schüler, die Fussball wählen und zu Fuss zur Schule gehen. Zeilen-, Spalten- und Gesamtsummen helfen beim Prüfen.
Warum Daten kreuzen?
Eine einzige Frage kann einen wichtigen Unterschied verbergen. Zu wissen, dass 20 Schülerinnen und Schüler den Bus bevorzugen, sagt wenig darüber aus, wer auch zu spät kommt oder in der Nähe wohnt. Zwei Merkmale zu kreuzen ermöglicht eine genauere Frage und einen Vergleich der entstehenden Gruppen.
Eine Tabelle zum Schulweg lesen
Eine Tabelle erfasst zu Fuss Gehende und Radfahrende: 8 kommen zu Fuss früh, 5 zu Fuss spät, 4 mit dem Rad früh und 3 mit dem Rad spät. Die Zahl der frühen Ankünfte ist 8 + 4 = 12. Von den zu Fuss Gehenden kommen 8 von 13 früh; die Tabelle beantwortet beide Fragen.
Verwechsle eine Zelle nicht mit einer Summe
Es ist leicht, 8 als „alle zu Fuss Gehenden“ zu lesen, weil die Zahl in dieser Zeile steht. Doch 8 zählt nur die zu Fuss Gehenden, die früh kommen; die Summe ist 8 + 5 = 13. Der Irrtum ist verständlich: Die Zeilenüberschrift steht nahe dabei. Lies deshalb immer beide Überschriften.
Muster in Entscheidungen erkennen
Zweifache Tabellen kommen in Umfragen, Schulbefragungen und einfachen Experimenten vor. Sie können zeigen, ob die Verkehrsmittelwahl vom Wetter abhängt oder ob verschiedene Altersgruppen ein Spiel bevorzugen. Die Tabelle ordnet die Anzahlen, erklärt aber nicht allein, warum ein Muster entsteht.
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