Eine faire Stichprobe — Daten, 7–10 Jahre
Eine fair ausgewählte kleine Gruppe kann Hinweise auf eine viel größere Gruppe geben. Daten, 7–10 Jahre.
Von einem Teil einer Gruppe lernen
Eine Stichprobe ist eine kleinere Gruppe, die etwas über eine größere Gruppe zeigen soll. Man könnte 30 Schülerinnen und Schüler nach ihrem Pausenessen fragen, statt alle in einer Stadt zu befragen. Die Stichprobe sollte verschiedene Menschen der großen Gruppe enthalten, nicht nur die am leichtesten erreichbaren.
Warum fragt man nicht alle?
Alle zu fragen kann zu lange dauern, zu viel kosten oder unmöglich sein. Eine sorgfältig ausgewählte Stichprobe liefert schneller Hinweise, ist aber keine perfekte Zählung jeder Person. Wie man auswählt, ist genauso wichtig wie die Anzahl der Befragten.
Eine verzerrte Stichprobe erkennen
Eine Schule möchte wissen, welchen Sport die Schülerinnen und Schüler bevorzugen. Sie fragt 40 Kinder beim Fußballtraining: 32 wählen Fußball, 8 eine andere Sportart. Diese Stichprobe ist leicht zu bekommen, lässt aber Kinder ohne Fußballtraining aus. Befragungen bei mehreren Aktivitäten wären fairer.
Auch eine große Stichprobe kann unfair sein
Man vertraut einer Umfrage leicht, wenn sie viele Menschen befragt hat. Fragt man aber 500 Fußballspieler nach ihrem Lieblingssport, wird Fußball weiterhin bevorzugt. Der Fehler ist verständlich: Mehr Antworten helfen oft, doch eine einseitige Gruppe kann eine große Stichprobe trotzdem verzerren.
Stichproben in der Welt
Firmen können einige Kekse testen, bevor sie viele herstellen, oder ein neues Spielzeug mit einer kleinen Gruppe ausprobieren. Forschende können eine Wasserprobe aus einem See untersuchen, statt den ganzen See zu leeren. Eine gute Stichprobe spart Arbeit, aber ihre Grenzen müssen ehrlich genannt werden.
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