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Variablen: Namen für veränderliche Informationen — Informatik, 11–13 Jahre

Eine Variable gibt einer Information einen Namen, damit ein Programm sie speichern und ändern kann.

Was eine Variable tut

Eine Variable ist ein benannter Speicherplatz für einen Wert, etwa eine Punktzahl, einen Namen oder die Zahl der übrigen Leben. Der Name hilft dem Programm, diesen Wert später wiederzufinden. Der Wert kann gleich bleiben oder sich während des Programmlaufs ändern.

Warum Variablen nützlich sind

Programme müssen oft mit Informationen arbeiten, die vorher nicht bekannt sind, zum Beispiel mit einer Spielantwort oder einer veränderlichen Punktzahl. Ohne Variablen bräuchte man für jeden möglichen Wert eine eigene Anweisung. Namen sorgen dafür, dass dieselben Anweisungen viele Fälle bearbeiten können.

Beispiel: eine laufende Punktzahl

Setze score am Anfang auf 0. Fängt die Figur einen Stern, addiere 10, sodass score den Wert 10 hat; nach einem zweiten Stern addierst du wieder 10, und der Wert ist 20. Dieselbe Variable speichert die aktuelle Summe, ohne für jeden Stern einen neuen Namen zu brauchen.

Falle: Name und Wert verwechseln

Man kann leicht denken, score sei die Zahl selbst; score ist aber nur der Name für die aktuelle Zahl. Wenn score von 10 auf 20 wechselt, bleibt der Name gleich. Die Verwechslung ist verständlich, weil man über eine beschriftete Schachtel und ihren Inhalt oft gemeinsam spricht.

Wo Variablen vorkommen

Eine Wetter-App speichert die aktuelle Temperatur, eine Banking-App einen Kontostand und ein Spiel eine Punktzahl oder Position. Jeder Wert kann sich ändern, aber das Programm muss weiterhin darauf zugreifen können. Variablen machen solche veränderlichen Informationen übersichtlich und bearbeitbar.

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