Authentifizierung — Informatik, 11–13
Wie ein Computer prüft, ob du wirklich die Person hinter einem Konto bist. Informatik, 11–13 Jahre.
Idee
Bei der Authentifizierung fragt der Computer: „Wie kannst du beweisen, dass dieses Konto dir gehört?“ Ein Passwort ist ein Nachweis, aber auch ein Code auf dein Handy oder dein Fingerabdruck kann einer sein. Einloggen ist nicht dasselbe wie entscheiden, was du danach tun darfst.
Warum
Ohne Authentifizierung könnte jede Person, die den Kontonamen kennt, es öffnen, verändern oder sich als dich ausgeben. Passwörter trennten den privaten Bereich einer Person von allen anderen, doch gestohlene oder erratene Passwörter brachten ein neues Problem. Darum verbinden sichere Systeme verschiedene Nachweise.
Durchgespieltes Beispiel
Stell dir vor, du meldest dich bei einem Spiel an. Zuerst gibst du den Kontonamen ein: Damit wählst du das gewünschte Konto. Dann gibst du das Passwort ein: Der Dienst vergleicht eine geschützte Version mit der erwarteten. Ist die Anmeldung in zwei Schritten aktiv, kommt noch ein sechsstelliger Code dazu; das Passwort allein reicht nicht.
Häufige Falle
Es ist verständlich zu denken, eine Sicherheitsfrage sei automatisch sicher, weil sie persönlich ist. Viele Antworten, etwa der Name eines Haustiers oder dein Geburtsort, lassen sich aus Beiträgen oder von Bekannten herausfinden. Behandle jede Antwort wie ein Passwort und verwende sie nicht überall wieder.
Wo es vorkommt
Authentifizierung begegnet dir beim Entsperren eines Handys, auf einer Schulplattform oder beim Bestätigen eines Kaufs. Sie schützt auch ein smartes Türschloss und das Codekonto einer programmierenden Person. In jedem Fall braucht der Computer Belege dafür, wer etwas anfordert, bevor er private Daten zeigt oder eine wichtige Änderung annimmt.
Weiter erkunden
Andere Sprachen
MyLeoNes™ wird geladen…