Rückgängig machen — Informatik, 4–6
Du kannst eine letzte Änderung zurücknehmen, statt von vorn anzufangen. Informatik, 4–6 Jahre.
Rückgängig heisst: eine Änderung zurücknehmen
Wenn du am Computer etwas änderst, kannst du oft verlangen, dass es wieder wie vorher wird. Diese Aktion heisst rückgängig machen. Das ist wie ein frischer Wachsmalstrich, den du wegradierst, ohne das ganze Bild wegzuwerfen.
Warum man Rückgängig brauchte
Alle machen kleine Fehler: Du löschst ein Wort, malst an die falsche Stelle oder verschiebst aus Versehen einen Aufkleber. Früher musste man für einen Fehler oft viel Arbeit wiederholen. Rückgängig macht es möglich, etwas auszuprobieren und eine frische Änderung zurückzunehmen.
Eine Änderung in einer Zeichnung rückgängig machen
Du malst eine gelbe Sonne. Dann wählst du Blau und malst die Sonne aus Versehen blau. Höre zuerst auf zu malen, wähle dann Rückgängig und sieh dir zuletzt das Bild an. Die blaue Änderung verschwindet, die gelbe Sonne kommt zurück und der Rest bleibt erhalten.
Rückgängig ist kein Zauberradierer
Ein häufiger Fehler ist, mehrmals auf Rückgängig zu drücken und nur das ungeliebte Stück entfernen zu wollen. Das ist verständlich, weil sich das Bild bei jedem Druck ändert. Meist geht jeder Druck aber nur einen Schritt zurück; zu viele Drücke löschen auch gewünschte Änderungen.
Rückgängig ausserhalb der Schule
Du kannst Rückgängig beim Zeichnen, Schreiben, Ordnen von Fotos oder Bauen eines Spiels verwenden. Eine Musik-App kann einen Tonschnitt zurücknehmen, eine Karten-App eine Routenänderung. Das hilft bei einer frischen digitalen Aktion, repariert aber keinen kaputten echten Gegenstand.
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